Starke, Günter

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Starke, Günter

Prof. Dr. med. habil.
1966-1971 Professor mit Lehrauftrag für Virologie
1971 Honorarprofessor für Virologie

Fakultät:
1966-1969 Medizinische Fakultät
1969-1971 Bereich Medizin
Lehr- und Forschungsgebiete:
Bakteriologie, Serologie, virologische Probleme bei Tollwut und Poliomyelitis
Fachgebiet:
44 Medizin
42 Biologie

weitere Vornamen:
Karl Heinz
Lebensdaten:
geboren am 01.03.1921 in Berlin
Familie:
Vater Karl Starke,  Angestellter
Mutter Lina Starke

Kurzbiographie:
1940 Abitur, Berlin
1941-1947 Studium der Medizin, Univ. Berlin und Jena
1947-1949 wiss. Assistent, Hygiene-Institut, Univ. Jena
1949 Volontärdienst, Medizinische Klinik, Charité Berlin
1949-1950 Pflichtassistent, Krankenhaus Berlin-Weißensee
1950 ärztliche Tätigkeit, Masserberg (Thüringen)
1950-1952 wiss. Assistent, Mikrobiologische Abteilung, Forschungsanstalt für Tierseuchen, Insel Riems (Greifswald)
1952 Tätigkeit im Krankenhaus der Volkspolizei, Berlin
1952 Hauptreferent, Ministerium für Gesundheitswesen, Berlin
1953-1956 stellv. Leiter, Institut für Tollwutschutzimpfung, Potsdam
ab 1957 stellv. Leiter, ab 1965 kommissarischer Direktor, Institut für Serum- und Impfstoffprüfung, Berlin
1966-1971 nebenamtlicher Professor mit Lehrauftrag für Virologie, Univ. Rostock
1971 Honorarprofessor, Univ. Rostock
ab 1971 Direktor des Instituts für Immunbiologie, Berlin
weiterer Lebensweg unbekannt
akademische Abschlüsse:
Promotion 1947 Dr. med., Univ. Jena
Titel der Arbeit: Unterdrückung des Schwärmvermögens von Proteusbakterien faulender Rattenkadaver auf festen Nährböden durch Zusatz polyvalenter Proteus-H-Seren.
Habilitation 1963 Dr. med. habil., Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: Die orale Schutzimpfung gegen die Poliomyelitis und deren immunologische und virologische Ergebnisse an Hand der Immunisierung mit den Impfviren von Sabin/Tschumakow in der Deutschen Demokratischen Republik in den Jahren 1960/61.

akademische Selbstverwaltung:
1967-1971 nebenamtlicher Leiter der Abteilung "Virologie"
Funktionen:
Sekretär, Problemkommission "Viruserkrankungen des Respirationstraktes"
Leiter des staatlichen Grippezentrums der DDR
Mitglied, Hauptproblemkommission "Seuchenschutz"
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
International Association of Microbiological Societies
Ehrungen:
1962 Hufeland-Medaille in Gold
1967 Rudolf-Virchow-Preis (für die Einführung des Lebend-Masern-Virus-Impfstoffes)
1970 Medizinalrat
1971 Kollektiv der sozialistischen Arbeit (für Entwicklung des "Immunglobulins Anti-Tetanus (human)"

Werke (Auswahl):
(Hg.): Virologische Praxis. Mit 36 Tabellen, Jena 1965, 2. Aufl. Stuttgart 1974.
Zusammen mit Hlinak, Peter: Grundriß der allgemeinen Virologie. Mit 44 Tabellen, Jena 1972, 2. Aufl. 1974.

Quellen:
Personalakte Günter Starke, UAR
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
29.03.2011, nhapp  /  26.08.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Günter Starke" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003104
(abgerufen am 18.11.2017)