Kromphardt, Wilhelm

direkt zum Inhalt

Kromphardt, Wilhelm

Prof. Dr. sc. pol.
1938-1941 ao. Professor für Wirtschaftswissenschaften
1941-1945 o. Professor für Volkswirtschaftslehre

Fakultät:
1938-1945 Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (1924-1948)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Wirtschaftstheorie, Konjunkturforschung, Statistik, Finanzwirtschaft, Außenwirtschaft, Geld- und Kreditwesen, Standorttheorie
Fachgebiet:
83 Volkswirtschaft

weitere Vornamen:
Wilhelm Martin Justin
Lebensdaten:
geboren am 30.05.1897 in Schönebeck (Elbe)
gestorben am 26.02.1977 in Heidelberg
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater Hermann Kromphardt,  Pastor
Mutter Anna Kromphardt, geb. Eiselen

Kurzbiographie:
1916 Abitur, Magdeburg
1916-1918 Militärausbildung, Heeresdienst, zuletzt Unteroffizier
1919-1920 Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie, Univ. Greifswald, Marburg
1920-1924 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Univ. Halle, Bonn, Kiel
1924-1937 Assistent, Institut für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, ab 1926 Privatdozent für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, ab 1931 nichtbeamteter ao. Professor für Wirtschaftswissenschaften, Univ. Münster
1932-1933 Fellow der Rockefeller Foundation New York (USA)
1937-1945 Lehrstuhlvertretung für Wirtschaftswissenschaft, ab 1938 Professor, Univ. Rostock
1939-1940 Wehrmacht, zuletzt Unteroffizier
1946-1949 o. Professor für Volkswirtschaftslehre, TH Hannover
ab 1949 o. Professor, Univ. Göttingen
ab 1956 Professor für Volkswirtschaftslehre, Univ. Heidelberg
akademische Abschlüsse:
Promotion 1924 Dr. sc. pol., Univ. Kiel
Titel der Arbeit: Probleme der statischen Lohntheorie.
Habilitation 1926 Univ. Münster
Titel der Arbeit: Die Systemidee im Aufbau der Casselschen Theorie.

akademische Selbstverwaltung:
ab 1941 Direktor, Wirtschaftswissenschaftliches Seminar
ab 1942 Direktor, Institut für Wirtschaftsraumforschung und Statistik
Funktionen:
1949-1977 Mitglied im Wiss. Beirat, Bundesministerium für Wirtschaft
ab 1950 Mitglied im Wiss. Beirat, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Direktor, Institut für Sozial- und Staatswissenschaft, Univ. Heidelberg
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
Akademie der Wissenschaften Heidelberg
Royal Economic Society

Werke (Auswahl):
Gemeinsam mit Böhm, Franz; Pfister, Bernhard: Entwurf zu einem Gesetz zur Sicherung des Leistungswettbewerbs und zu einem Gesetz über das Monopolamt. Frankfurt am Main 1952.
Gemeinsam mit Henn, Rudolf; Förstner, Karl: Lineare Entscheidungsmodelle. Berlin (u. a.) 1962.

Quellen:
Personalakte Wilhelm Kromphardt, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 244-245.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 762, 201-204; III 521, 441. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
02.05.2012, nhapp  /  08.11.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Wilhelm Kromphardt" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003304
(abgerufen am 24.11.2017)