Bischoff, Hans

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Bischoff, Hans

Prof. Dr. med.
1925-1930 Privatdozent für Kinderheilkunde
1930-1935 außerplanmäßiger ao. Professor für Kinderheilkunde

Fakultät:
1925-1935 Medizinische Fakultät
Institut:
Univ.-Kinderklinik und Poliklinik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Hämoglobinresistenz des Menschenblutes, Ernährungsphysiologie, Einfluss der Bestrahlung auf das Wachstum, Frage der Serologie der Tuberkulose, Sommerkrankheiten der Säuglinge, Hydrotherapie im Kindesalter
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Hans Ernst Heinrich Oskar
Lebensdaten:
geboren am 05.08.1894 in Schweina (Sachsen-Meiningen)
gestorben am 16.01.1943 in Greifswald
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Dr. med. Ernst Bischoff (?-1912),  Arzt
Mutter Elise Bischoff, geb. Jaenisch

Kurzbiographie:
1912 Abitur, Berlin
1912-1914 Studium der Theologie, Philosophie und Geschichte, Univ. Berlin
1914-1919 Studium der Medizin, Univ. Heidelberg, Berlin
1917-1918 Hilfsassistenzarzt, chirurgische Abteilung, Lazarett im Krankenhaus Bethanien; Stationsarzt, chirurgische Frauen- und Kinderstation und Diphtherie-Pavillon, Berlin
1919-1920 praktisches Jahr und Volontärassistent, Pathologisches Institut des Krankenhauses am Friedrichshain, I. Medizinische Poliklinik der Charité und Gynäkologische Poliklinik, Berlin
1920-1921 Assistenzarzt und Stationsarzt, Frauen-, Kinder-, Infektions-, Lungen- und geburtshilfliche Abteilung, Städtisches Krankenhaus, Solingen (bei Düsseldorf)
1921-1922 praktischer Arzt, Allgemeinpraxis, Berlin
1922 wiss. Fortbildung, Univ.-Kinderklinik Leipzig
1922-1935 Assistenzarzt, ab 1923 Oberarzt, ab 1925 Privatdozent, ab 1930 Professor, Univ.-Kinderklinik und Poliklinik Rostock
1928-1929 wiss. Fortbildung, Univ.-Kinderklinik, Univ. Leipzig und Berlin
1935 Dozent für Kinderheilkunde, Medizinische Akademie Düsseldorf
1935-1943 o. Professor für Kinderheilkunde, Univ. Greifswald
akademische Abschlüsse:
Promotion 1919 Dr. med., Univ. Berlin
Titel der Arbeit: Über eitrige Meningitis nach Schädelverletzungen, insbesondere die Spätmeningitis.
Habilitation 1925 (Kinderheilkunde), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Untersuchungen über die Resistenz des Hämoglobins des Menschenblutes mit besonderer Berücksichtigung des Säuglingsalters.

akademische Selbstverwaltung:
stellv. Klinikdirektor
Funktionen:
bis 1933 Betreuung des Städtischen Kinder- und Säuglingsheims, Rostock
1935 stellv. Leiter, Kinderklinik Düsseldorf
ab 1935 Direktor der Kinderklinik, Univ. Greifswald
1938-1942 Mitherausgeber des "Archivs für Kinderheilkunde"
ab 1939 Dekan, Medizinische Fakultät, Univ. Greifswald
Mitarbeiter am "Handbuch für Kinderheilkunde"

Werke (Auswahl):
Krämpfe im Kindesalter. Stuttgart 1937.

Quellen:
Personalakte Hans Bischoff, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 70.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 128, 94-95; III 82, 456-457. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
09.07.2012, nhapp  /  05.03.2014, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Hans Bischoff" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003340
(abgerufen am 18.10.2017)