Bruhns, Leopold (Leo)

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Bruhns, Leopold (Leo)

Prof.
1924-1927 o. Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte

Fakultät:
1924-1927 Philosophische Fakultät
Institut:
Kunstgeschichtliches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Kunstgeschichte Italiens und Deutschlands
Fachgebiet:
20.30 Kunstgeschichte: Allgemeines

weitere Vornamen:
Leopold Paul
Lebensdaten:
geboren am 26.11.1884 in Nissi (Gouvernement Estland, Russland)
gestorben am 27.12.1957 in Rom
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater Emil Bruhns,  Pastor
Mutter Helene Bruhns, geb. Hasselblatt

Kurzbiographie:
1902 Abitur, St. Petersburg (Russland)
1902-1912 Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte, Univ. Dorpat (Gouvernement Estland), Bonn, Freiburg, Basel (Schweiz) und Würzburg (mit krankheitsbedingten Unterbrechungen)
1904-1906 Hauslehrer, Florenz (Italien), ab 1904 Kuraufenthalte in Arosa und Leysin (beide Schweiz)
1913-1920 Privatgelehrter in Frankfurt am Main, Würzburg und in der Schweiz, Fertigstellung der Habilitationsschrift
1920-1924 Privatdozent, Univ. Frankfurt am Main
1924-1927 Professor, Univ. Rostock
1927-1934 o. Professor, Univ. Leipzig
1934-1952 Leiter des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Kunstgeschichte Rom, zugleich Direktor der dortigen Bibliotheca Hertziana
akademische Abschlüsse:
Promotion 1913 Dr. phil., Univ. Würzburg
Titel der Arbeit: Die Grabplastik des ehemaligen Bistums Würzburg während der Jahre 1480-1540. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Renaissance.
Habilitation 1920 Univ. Frankfurt am Main
Titel der Arbeit: Würzburger Bildhauer der Renaissance und des werdenden Barock (1540-1650).

wissenschaftliche Mitgliedschaften:
ab 1932 Sächsische Akademie der Wissenschaften

Werke (Auswahl):
Die deutsche Seele der rheinischen Gotik. Freiburg 1924.
Die Kunst des Mittelalters. Bilder und Texte zur Geschichte der Kunst des 10.-14. Jahrhunderts. Leipzig 1926.
Die Meisterwerke. Eine Kunstgeschichte für das deutsche Volk. 6 Bde., Leipzig 1927-1934, 3. Aufl. Würzburg 1962.
Deutschland, Italien und das neue Europa. Gesammelte Beiträge. Berlin 1943.
Die Kunst der Stadt Rom. Ihre Geschichte von den frühesten Anfängen bis in die Zeit der Romantik. Wien 1951, 2. Aufl. 1972.
Geschichte der Kunst. 6 Bde. Hamburg 1954-1955.

Quellen:
Personalakte Leo Bruhns, UAR
Ladendorf, Heinz: Nachruf und Schriftenverzeichnis für Leo Bruhns. Leipzig 1958.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv: II 187, 54-55; III 122, 49-50. (WBIS)
In Memoriam Leo Bruhns - 26. November 1884 - 27. Dezember 1957. Gedenkrede gehalten vom Direktor der Bibliotheca Hertziana Professor Franz Graf Wolff Metternich am 21. Januar 1958. Rom 1958.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
13.07.2012, mglasow  /  06.10.2015, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Leopold (Leo) Bruhns" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003351
(abgerufen am 25.11.2017)