Dettweiler, Friedrich

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Dettweiler, Friedrich

Prof.
1908-1921 Privatdozent für Tierproduktionslehre
1921-1924 außerplanmäßiger ao. Professor für Tierproduktionslehre

Fakultät:
1908-1924 Philosophische Fakultät
Fachgebiet:
48 Land- und Forstwirtschaft

Lebensdaten:
geboren am 28.08.1864 in Bindsachsen (Hessen)
gestorben am 09.05.1939 in (Odenwald)
Konfession:
mennonitisch
Familie:
Vater Christian Dettweiler,  Domänenpächter

Kurzbiographie:
bis 1883 Schulbesuch, Mainz
1883-1889 Tätigkeiten auf verschiedenen landwirtschaftlichen Gütern
1889-1893 Erster Assistent, Generalsekretariat des landwirtschaftlichen Zentralvereins für Rheinpreußen
1893 Sekretär des Verbands der badischen landwirtschaftlichen Konsumvereine, Karlsruhe
1893-1899 Pächter des Univ.-Gutes Gieshügel bei Würzburg
theoretische Ausbildung, Akademie Bonn-Poppelsdorf und Gießen, Dipl.-Landwirtschaftslehrer
1899-1903 Tierzuchtinspektor, Darmstadt
1903-1905 Studium der Biologie, Landwirtschaftswissenschaften, Nationalökonomie, TH Darmstadt, Univ. Halle und Rostock
ab 1905 Landes-Tierzuchtinspektor für Mecklenburg-Schwerin, Rostock
1908-1924 Privatdozent und Professor (nebenamtlich), Univ. Rostock
ab 1914 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
1923-1928 anfangs Studienreise in die Türkei, 1924 Verzicht auf die Rostocker venia legendi; Verbleib in der Türkei, Fremdenführer und Pächter verschiedener Güter
1928 Rückkehr nach Deutschland, Rentier
akademische Abschlüsse:
Promotion 1905 Dr. phil., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Die landwirtschaftlichen Arbeiter-Verhältnisse im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Die Handarbeit im landwirtschaftlichen Betrieb.
Habilitation 1908 (Tierproduktionslehre), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Beiträge zur Zucht und Aufzucht des Rindes nebst Erhebungen über die Methoden und Kosten der Aufzucht einzelner Schläge.

Ehrungen:
1915 Geheimer Ökonomierat

Werke (Auswahl):
Die deutsche Ziege. Beschreibung der Ziegenzucht Deutschlands auf Grund von Erhebungen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Berlin 1902.
Die Simmenthaler und ihre Zucht. Leipzig 1902.
Gemeinsam mit Müller, Karl: Lehrbuch der Schweinezucht. Körperbau, Schläge, Züchtung, Nutzung und Haltung des Schweines. Berlin 1924.

Quellen:
Personalakte Friedrich Dettweiler, UAR
weitere Literatur:
Gerber, Theophil: Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Bd. 1, 2. Aufl., Berlin 2004, S. 131.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
18.07.2012, mglasow  /  06.10.2015, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Friedrich Dettweiler" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003357
(abgerufen am 24.11.2017)