Schreiner, Helmuth

direkt zum Inhalt

Schreiner, Helmuth

Prof. Dr. phil. D. theol. Dr. h. c. mult.
1931-1937 o. Professor für Praktische Theologie

Fakultät:
1931-1937 Theologische Fakultät
Institut:
Seminar für Praktische Theologie
Fachgebiet:
11 Theologie, Religionswissenschaft

weitere Vornamen:
Helmuth Moritz
Lebensdaten:
geboren am 02.03.1893 in Dillenburg (Hessen-Nassau)
gestorben am 28.04.1962 in Münster
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Seminarlehrer

Kurzbiographie:
1911 Abitur, Dillenburg (Hessen-Nassau)
1911-1914 Studium der Theologie, Univ. Halle, Marburg, Erlangen, Berlin, Bonn
1914-1917 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, zuletzt Oberleutnant
1917-1919 Britische Kriegsgefangenschaft
1919-1920 Weiterführung des Studiums, Univ. Erlangen
1921 Pfarrer, Dillenburg
1921-1926 Pfarrer, Hamburg
1926-1930 Vorsteher, Johannisstift, Innere Mission Berlin
1931-1937 Professor und Univ.-Pfarrer, Univ. Rostock, 1937 Zwangsemeritierung durch die Nationalsozialisten
1938-1955 Pfarrer, Münster
1945-1957 o. Professor für Praktische Theologie, Univ. Münster
1957 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Promotion 1921 Dr. phil., Univ. Erlangen
Titel der Arbeit: Der Begriff des Glaubens bei Friedrich Heinrich Jacobi. Ein Beitrag zum Begriff des Irrationalen in der Religionsphilosophie.
Promotion 1925 D. theol., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Aufgabe und Methode einer praktischen Apologetik.

akademische Selbstverwaltung:
1934-1935 Dekan
Funktionen:
Vorsteher des Vereins für Innere Mission
Leiter der Hamburger Stadtmission
Mitherausgeber der Zeitschrift „Zeitwende“
Vorsitzender, Verband evangelischer Wohlfahrtspfleger
1938-1955 Vorsteher des Diakonissenhauses, Münster
Ehrungen:
1931 Dr. h. c., Univ. Berlin
1932 Dr. h. c., Univ. Berlin
Ehrenmitglied des NS-Studentenbundes

Werke (Auswahl):
Das Geheimnis des dunklen Tores. Neue Wege zur Weltanschauung. Schwerin 1924, 3. Aufl. 1927.
Das Alte Testament in der Verkündigung. Schwerin 1937.
Ehre aus Gottes Händen. Vom Geheimnis des Reiches Christi, dem Kampf der Gemeinde in der Welt, Gefangenen und Befreiten, Engeln und Tieren. Berlin 1938.
Die Zukunft der Kirche. Predigten und Aufsätze. Gütersloh 1946.
Evangelische Pädagogik und Katechetik. Gütersloh 1959.

Quellen:
Personalakte Helmuth Schreiner, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 363-365.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 1184, 147-148; III 824, 64-65; 1054, 143-169. (WBIS)
Janssen, Karl: Dienst unter dem Wort. Eine Festgabe für Prof. D. Dr. Helmuth Schreiner zum 60. Geburtstag am 2. März 1953. Gütersloh 1953.
Nowak, Kurt: Helmuth Schreiner als Theologe im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, in: Die Theologische Fakultät Rostock unter zwei Diktaturen. Münster 2004, S. 61-65.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
23.07.2012, eeckhardt  /  04.02.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Helmuth Schreiner" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003360
(abgerufen am 23.11.2017)