Blessing, Georg

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Blessing, Georg

Prof. Dr. phil. nat.
1919-1920 Privatdozent für Zahnheilkunde
1920 außerplanmäßiger ao. Professor für Zahnheilkunde

Fakultät:
1919-1920 Medizinische Fakultät
Institut:
Hygienisches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Bakteriologie der wichtigen Mundkrankheiten, Keimarten bei Alveolarpyorrhoe
Fachgebiet:
44 Medizin

Lebensdaten:
geboren am 24.12.1882 in Freiburg
gestorben am 10.12.1941 in München
Familie:
Vater Alexander Blessing,  Fabrikant
Mutter Elisabeth Blessing, geb. Leo

Kurzbiographie:
bis 1906 Studium der Medizin, Zahnheilkunde und Naturwissenschaften, Univ. München, Straßburg, Freiburg
1906-1907 Einjährig-Freiwilliger
1907-1912 Assistent, zahnärztliche Univ.-Klinik Freiburg, ab 1911 zahnärztliche Univ.-Klinik Tübingen
1912-1914 Leiter, zahnärztliche Klinik, Akademie für praktische Medizin, Düsseldorf
1914-1917 Leiter, zahnärztliche Klinik, Braunschweig
1915-1919 Privatdozent für Gewerbehygiene, TH Braunschweig
1917-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, zuletzt Leiter einer Kiefer- und Zahnstation
1919-1920 Privatdozent, ab 1920 Professor, Univ. Rostock
1920-1935 o. Professor für Zahnheilkunde, Univ. Heidelberg
1933 in Anwendung des "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" beurlaubt
1935 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Promotion 1911 Dr. phil. nat., Univ. Bern
Titel der Arbeit: Zur Bakteriologie and antibakteriellen Therapie der Pyorrhoea alveolaris.
Habilitation 1915 (Zahnheilkunde), TH Braunschweig
Titel der Arbeit: Asepsis und Antiseptik in der Zahnheilkunde.

Funktionen:
ab 1920 Direktor, Zahnärztliche Klinik und Poliklinik, Univ. Heidelberg
Mitarbeiter der "Handbibliothek des Zahnarztes"
Mitarbeiter der "Ergebnisse der gesamten Zahnheilkunde"
Mitarbeiter der "Ergebnisse der Pathologie und pathologischen Anatomie"
Mitarbeiter der "Deutschen Zahnheilkunde"

Werke (Auswahl):
Das zahnärztliche Physikum. Repetitorium für Studierende. Wiesbaden 1911, 2. und 3. Aufl. erschienen als: Die zahnärztliche Vorprüfung. Repetitorium für Studierende. München (u. a.) 1920.
Das zahnärztliche Staatsexamen. Repetitorium für Studierende. Wiesbaden 1912, 2. Aufl. erschienen als: (Hg.): Grundriß zum Studium der Zahnheilkunde. Die zahnärztliche Staatsprüfung. München 1926.
Allgemeine und spezielle Bakteriologie des Mundes und der Zähne. Leipzig 1915.
Diagnostisch-therapeutisches Vademecum für die zahnärztliche Praxis. Leipzig 1921, 6. Aufl. 1923.

Quellen:
Personalakte Georg Blessing, UAR
Volz, Robert: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild. Bd. 1. Berlin 1930, S. 149.
Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender, 6. Ausg. Berlin 1941, Bd. 1, S. 142.
Depmer, Ulrich-Wilhelm: Weg und Schicksal verfolgter Zahnmediziner während der Zeit des Nationalsozialismus. Kiel 1993, S. 86-87.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 133, 444-446; III 86, 227-228. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
07.08.2012, nhapp  /  13.01.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Georg Blessing" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003370
(abgerufen am 18.10.2017)