Büttner, Otto

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Büttner, Otto

Prof.
1901-1906 Privatdozent für Gynäkologie und Geburtshilfe
1906-1921 Titularprofessor
1921-1940 außerplanmäßiger ao. Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe

Fakultät:
1901-1940 Medizinische Fakultät
Institut:
Univ.-Frauenklinik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Nierenfunktion in der Schwangerschaft, Eklampsie, Endometrium-Histologie, Uteruscarcinom
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Otto Friedrich Karl
Lebensdaten:
geboren am 31.10.1868 in Riga (Russland)
gestorben am 22.02.1955 in Bad Godesberg (bei Bonn)
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater Alfred Büttner (?-1910),  Oberlehrer und Gymnasialdirektor in Goldingen (Russland)
Mutter Helene Büttner (?-1912), geb. Meyenn
Schwiegervater Wilhelm Volck,  o. Professor der Theologie/alttestamentl. Theologie an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
1887 Abitur, Goldingen
1887-1894 Studium der Rechtswissenschaft und Medizin, Univ. Dorpat (Russland), Freiburg, Breslau, Leipzig
1894-1900 Assistenzarzt, Univ.-Frauenklinik, Pathologisches Institut und Univ.-Nervenklinik Gehlsheim, Univ. Rostock
1900-1940 1. Assistenzarzt, dann bis 1912 Oberarzt, ab 1901 Privatdozent, ab 1906 Titularprofessor, ab 1921 Professor, Univ. Rostock, in den Vorlesungsverzeichnissen der Univ. Rostock bis 1947 als Mitglied des Lehrkörpers gezählt
1912-1942 Niederlassung als Facharzt für Frauenheilkunde, Chefarzt einer Privatfrauenklinik, Rostock, 1942 während des Zweiten Weltkriegs ausgebrannt
1914-1915 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, zuletzt Stationsarzt am Hilfslazarett, Rostock
1942-1951 Niederlassung als Facharzt, Waren (Müritz)
1945-1951(?) Leiter, Gynäkologische Abteilung, Stadtkrankenhaus Waren
1950 Facharzt für Frauenkrankheiten
akademische Abschlüsse:
Promotion 1894 Dr. med., Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Über retroperitoneale Lipome.
Habilitation 1901 (Gynäkologie und Geburtshilfe), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Die Eklampsie im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin während der Zeit vom 1. Juli 1885 bis zum 31. December 1891.

akademische Selbstverwaltung:
1906 kommissarischer Klinikdirektor
Funktionen:
1906 kommissarischer Leiter, Hebammenlehranstalt des Landes Mecklenburg, Rostock
weitere Informationen:
Vater des Schauspielers, Hörspiel- und Synchronsprechers Wolfgang Büttner (1912-1990)

Quellen:
Personalakte Otto Büttner, UAR
Buddrus, Michael: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 103.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv I 164, 28; II 199, 215. (WBIS)
Baltisches Biographisches Archiv I 48,196. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
08.08.2012, nhapp  /  29.08.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Otto Büttner" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003374
(abgerufen am 26.09.2017)