Schulze, Werner

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Langeintrag

Schulze, Werner

Prof. Dr. phil.
1944-1945 o. Professor für Acker- und Pflanzenbau

Fakultät:
1944-1945 Landwirtschaftliche Fakultät
Institut:
Institut für Acker- und Pflanzenbau
Lehr- und Forschungsgebiete:
Pflanzenzüchtung
Fachgebiet:
48 Land- und Forstwirtschaft

weitere Vornamen:
Hermann Friedrich
Lebensdaten:
geboren am 13.09.1890 in Tappenbeck (Hannover)
gestorben am 17.01.1993 in Celle
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Friedrich Schulze,  Bauer

Kurzbiographie:
1908 Abitur, Marienberg zu Helmstedt (Sachsen)
1908-1911 Berufliche Ausbildung zum praktischen Landwirt, Tappenbeck
1911-1914 Studium der Landwirtschaftswissenschaften, Univ. Jena
1914 Prüfung als Saatzuchtinspektor, anschließend Volontärassistent, Univ. Jena
1914-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, zuletzt Leutnant
1919-1921 wiss. Assistent, Univ. Jena
1921-1929 wiss.- und pflanzenbautechnische Leitung einer Saatzuchtfirma
1929-1930 Abteilungsleiter für Acker- und Pflanzenbau, Landwirtschaftskammer Mecklenburg-Schwerin, Rostock
1930 Ernennung zum Landwirtschaftsrat
1930-1937 nach Überleitung der Landwirtschaftskammer in den Reichsnährstand, Abteilungsleiter II C (Boden und Pflanze), Landesbauernschaft Mecklenburg, Güstrow
1937-1939 Leiter der Reichsabteilung II C (Ackerbau, Gartenbau, Weinbau) des Reichsnährstands, ab 1938 Oberlandwirtschaftsrat, Berlin
1939 Leiter der Reichshauptabteilung II (Der Boden) des Reichsnährstandes
1939-1943 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg, zuletzt Hauptmann
1944-1945 Professor, Univ. Rostock
1945 Flucht aus Rostock
1948-1952 Mitbegründer und Direktor des Instituts für Pflanzenbau und Saatguterzeugung, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft, Braunschweig-Völkenrode
1952-1955 Ministerialdirigent, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
1955 Ruhestand
akademische Abschlüsse:
Studium 1914 Dipl.-Landwirt, Univ. Jena
Promotion 1921 Dr. phil., Univ. Jena
Titel der Arbeit: Ein Beitrag zur Methode der Sortenprüfung unter besonderer Berücksichtigung der von Rümker’schen Vorschläge.

akademische Selbstverwaltung:
1944-1945 Institutsdirektor
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
ab 1956 Vorsitzender, Deutsches Maiskomitee
Ehrungen:
1939 Ernennung zum Reichslandwirtschaftrat

Werke (Auswahl):
Gegenwartsfragen des Getreidebaues mit besonderer Berücksichtigung für die Züchtung. Berlin 1928.
Ratgeber für den Acker- und Pflanzenbau in Mecklenburg unter besonderer Berücksichtigung der Siedlerwirtschaft. Rostock 1932.
Ratgeber für den Landbau in Mecklenburg. Ackerbau, Pflanzenbau, Dauergrünland. Rostock 1937.
Die Aufgaben der deutschen landwirtschaftlichen Pflanzenzucht. Die Neuordnung des deutschen Saatgutwesens. Berlin 1938.
Die Keimstimmung der Kartoffel und ihre Bedeutung für die Züchtung und Pflanzenerzeugung. Hannover 1951.

Quellen:
Personalakte Werner Schulze, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 377-378.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv III 832, 296-298. (WBIS)
Böhm, Werner: Biographisches Handbuch zur Geschichte des Pflanzenbaus. München 1997, S. 306.
Gerber, Theophil: Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Bd. 2, 2. Aufl., Berlin 2004, S. 697.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
13.08.2012, eeckhardt  /  25.10.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Werner Schulze" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003378
(abgerufen am 20.11.2017)