Schmidt, Jonas

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Langeintrag

Schmidt, Jonas

Prof. Dr. phil. Dr. h. c.
1943-1944 o. Professor (mit der Wahrnehmung beauftragt)
1944-1945 o. Professor für Tierzuchtforschung

Fakultät:
1943-1945 Landwirtschaftliche Fakultät
Institut:
Institut für Tierzucht
Fachgebiet:
48 Land- und Forstwirtschaft

weitere Vornamen:
Wilhelm Friedrich Jonas
Lebensdaten:
geboren am 07.10.1885 in Wiesbaden
gestorben am 13.03.1958 in Wiesbaden
Konfession:
evangelisch

Kurzbiographie:
1903 Abitur
1903-1907 Studium der Landwirtschaftswissenschaften, Landwirtschaftliche Akademie Bonn-Poppelsdorf, Univ. Bonn, Landwirtschaftliche HS Berlin
1908-1912 Ausbildung und praktische Tätigkeit in der Landwirtschaft
1914-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
1919-1921 ao. Professor, ab 1920 o. Professor für Tierzucht und Taxation, Univ. Jena
1921-1936 Professor für Tierzucht und ab 1928 auch für Tierernährung, Univ. Göttingen
1936-1944 o. Professor für Tierzucht und Haustiergenetik, Univ. Berlin
1940-1945 geschäftsführender Direktor, ab 1942 o. Direktor, Kaiser-Wilhelm-Institut für Tierzuchtforschung, Dummerstorf bei Rostock
1943-1945 Professor (mit der Wahrnehmung beauftragt), ab 1944 Professor, Univ. Rostock
1945 Übernahme eines Gutes in Hechingen (Württemberg)
1946 Direktor, Kaiser-Wilhelm-Institut für Tierzuchtforschung, Mariensee (Niedersachsen)
1946-1953 o. Professor für Tierzuchtlehre, Landwirtschaftliche HS Stuttgart-Hohenheim
1953 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1907 Dipl.-Landwirt, Landwirtschaftliche Akademie Bonn-Poppelsdorf
Promotion 1908 Dr. phil., Univ. Bonn
Titel der Arbeit: Beziehungen zwischen Körperform und Leistung bei den Milchkühen.
Habilitation 1913 (Landwirtschaft), Landwirtschaftliche Akademie Bonn-Poppelsdorf
Titel der Arbeit: Die mitteldeutsche Rotviehzucht.

akademische Selbstverwaltung:
1942-1944 Dekan (mit der Wahrnehmung beauftragt)
1944-1945 Dekan
1944-1945 Institutsdirektor
Funktionen:
1920-1921 Institutsdirektor, Landwirtschaftliches Institut, Univ. Jena
ab 1924 Mitherausgeber der Zeitschrift "Tierzüchtung und Züchtungsbiologie"
ab 1926 Mitherausgeber der Zeitschrift "Züchtungskunde"
1949-1951 Rektor, Landwirtschaftliche HS Hohenheim
ab 1950 Mitglied des Zentralausschusses der Deutschen Landwirtschaft
ab 1952 Vorstandsmitglied, Europäische Vereinigung für Tierzucht, Rom
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
ab 1950 korrespondierendes Mitglied, Deutsche Akademie der Wissenschaften
Ehrungen:
1950 Hermann-von-Nathusius-Medaille in Gold
1956 Dr. h. c., Univ. Kiel

Werke (Auswahl):
Leistungsprüfungen an deutschen veredelten Landschweinen und deutschen weißen Edelschweinen. Hannover 1929.
Gemeinsam mit Schleinitz, Marie, Freiin von; Langenau, E.; Zimmermann, C.: Über die Zusammensetzung des Schweinekörpers bei Mastschweinen verschiedener Gewichtsklassen. Hannover 1933.
Züchtung, Ernährung und Haltung der landwirtschaftlichen Haustiere. Berlin 1939, 7. Aufl. 1956.
Allgemeine Tierzuchtlehre. Berlin 1952.
Besondere Tierzuchtlehre. Berlin 1953.

Quellen:
Personalakte Jonas Schmidt, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 359-360.
Angaben durch Hartmut Boettcher, Weimar
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 1162, 322-323; III 808, 79-82. (WBIS)
Die deutsche Tierzucht im 19. und 20. Jahrhundert. Stuttgart 1984, S. 739.
Gerber, Theophil: Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Bd. 2, 2. Aufl., Berlin 2004, S. 670-671.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
13.08.2012, eeckhardt  /  08.11.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Jonas Schmidt" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003379
(abgerufen am 22.11.2017)