Honcamp, Franz

direkt zum Inhalt

Honcamp, Franz

Prof. Dr. phil.
1908-1923 ao. Professor für Agrikulturchemie
1923-1934 o. Professor für Agrikulturchemie

Fakultät:
1908-1934 Philosophische Fakultät
Lehr- und Forschungsgebiete:
Fragen der Ernährung und Fütterung des Nutzviehes unter starker Anlehnung an die Bedürfnisse der landwirtschaftlichen Praxis
Fachgebiet:
35 Chemie
48 Land- und Forstwirtschaft

Lebensdaten:
geboren am 25.07.1875 in Erfurt
gestorben am 04.03.1934 in Rostock
Familie:
Vater Franz Honcamp,  Kaufmann
Mutter Karoline Honcamp, geb. Bendleb

Kurzbiographie:
1893-1899 Studium der Chemie und Naturwissenschaften, TH Berlin und Stuttgart, Univ. Berlin, Göttingen, Erlangen und Leipzig
1899-1900 Einjährig-Freiwilliger
1900-1907 Assistent, agrikulturchemische Versuchsstation, Univ. Marburg, ab 1901 Kaiserliche Landwirtschaftliche Versuchsstation Leipzig, ab 1907 Landwirtschaftliche Versuchsstation, Univ. Marburg
1903-1904 Studium der Landwirtschaft, TH München
1907-1908 Leiter, agrikulturchemische Kontroll- und Versuchsstation Oldenburg
1908-1934 Dirigent, dann Leiter, später Direktor, Landwirtschaftliche Versuchsstation, Rostock
1908-1934 Professor, Univ. Rostock
1914-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
akademische Abschlüsse:
Promotion 1899 Dr. phil., Univ. Erlangen
Titel der Arbeit: Beiträge zur Atmung und Wärmeentwicklung der Schimmelpilze unter Berücksichtigung der Pflanzenatmung im Allgemeinen.
Studium 1904 Dipl.-Landwirt, TH München

akademische Selbstverwaltung:
1928-1929 Rektor
1929 Dekan
1929-1930 Rektor
1930-1931 Prorektor
Funktionen:
ab 1931 Hg. "Zentralblatt für Agrikulturchemie"
ab 1932 Mitglied im wiss. Ausschuss, Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte
ab 1933 Führer, Verband landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten
Hauptsekretär, Hauptdirektorium, Mecklenburgischer Patriotischer Verein
1. Vorsitzender bzw. stellv. Vorsitzender, Verein deutscher Chemiker

Werke (Auswahl):
Düngung und Düngemittel. Leipzig 1923.
Gemeinsam mit Nolte, Otto: Agrikulturchemie. Dresden 1924.
(Hg.): Ergebnisse der Agrikulturchemie. Ein Jahrbuch für landwirtschaftliche Chemie. Berlin 1929.
(Hg.): Handbuch der Pflanzenernährung und Düngerlehre. 2 Bde. Berlin 1931.
(Hg.): Die tierischen Abfallstoffe Blutmehl, Fleischmehl, Tierkörpermehl und Waltiermehl in Bezug auf ihre Zusammensetzung, Verdaulichkeit und ihren Wert als Futtermittel in der landwirtschaftlichen Nutzviehhaltung. Berlin 1932.

Quellen:
Personalakte Franz Honcamp, UAR
Volz, Robert Wilhelm: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. Bd. 1. Berlin 1930, S. 796-797.
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 199-200.
weitere Literatur:
Blanchart, Georg: AH Honcamp †, Nachruf in Sachsenblatt Bd. 18 (1934) 3, S. 40-42.
Giesecke, F.: Franz Honcamp †, in: Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte und Literatur der Landwirtschaft Bd. 33 (1934), S. 10-12.
Wöhlbier, Werner: Franz Honcamp. Ein Rückblick auf sein Leben und Wirken, in: Die landwirtschaftlichen Versuchsstationen Bd. 120 (1934), S. 1-12.
Comberg, Gustav: Honcamp, Franz (1875-1934), in: Die deutsche Tierzucht im 19. und 20. Jahrhundert. Stuttgart 1984, S. 700.
Lüddecke, Fritz: Geschichte der Rostocker Tier- und Pflanzenernährungsforschung im Zeitraum von 1793 bis 1962. Rostock 1987, S. 10-15.
Deutsches Biographisches Archiv II 614, 60-68; III 415, 259-262. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
15.08.2012, nhapp  /  22.01.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Franz Honcamp" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003381
(abgerufen am 25.09.2017)