Troitzsch, Wilhelm

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Troitzsch, Wilhelm

Prof. Dr. iur.
1931-1934 Privatdozent für Staats- und Verwaltungsrecht
1934-1938 ao. Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, Völker- und Kirchenrecht, Mecklenburgisches Landesrecht
1938-1940 o. Professor für Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht
1940-1944 o. Professor für Staats-, Verwaltungs-, Völkerrecht und Luftrecht
1944 o. Professor für Staats-, Verwaltungs-, Völkerrecht, Luftrecht, Wehrrecht und Wehrpolitik

Fakultät:
1931-1944 Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (1924-1948)
Institut:
Seminar für Staats- und Verwaltungsrecht (Seminar für Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht)
Seminar für Völkerrecht (Seminar für Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht)
Seminar für Verfassungs- und Verwaltungsrecht und Politik
Fachgebiet:
86 Recht

weitere Vornamen:
Heinrich Wilhelm
Lebensdaten:
geboren am 28.02.1900 in Wismar
gestorben am 25.12.1944 in Hallschlag (Eifel)
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Schulrat

Kurzbiographie:
1917 Notabitur, Wismar
ab 1918 Vaterländischer Hilfsdienst und anschließend Militärdienst und Teilnahme am Ersten Weltkrieg
1918-1921 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, Theologie und Philosophie, Auslanddeutschtum, Univ. Rostock, Marburg, Leipzig, 1921 Erste Juristische Staatsprüfung, Univ. Rostock
1921-1925 Referendar, ab 1922 kommissarischer Leiter, Polizei- und Bildungsamt Wismar
1925-1929 Zweite Juristische Staatsprüfung, Gerichtsassessor
1929-1931 Hilfsrichter, Amtsgericht Rostock
1931-1944 Fakultätsassistent, ab 1931 Privatdozent, ab 1934 Professor, Univ. Rostock, mehrmalige Unterbrechung der Lehrtätigkeit durch Teilnahme am Zweiten Weltkrieg, zuletzt NS-Führungsoffizier, 1944 an Westfront gefallen
akademische Abschlüsse:
Promotion 1923 Dr. iur., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Bundesrat und Reichsrat. Ein staatsrechtlicher und politischer Vergleich.
Habilitation 1931 Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Das Gestaltungsrecht. Zugleich ein Beitrag zur Lehre vom subjektiven Recht. Bd. I. Grundlagen, Begriff und Arten des Gestaltungsrechts, nebst einer Erörterung über den Begriff des politischen Wahlrechts.

akademische Selbstverwaltung:
1934-1938 Mitdirektor, Seminar für Staats- und Verwaltungsrecht
1934-1938 Mitdirektor, Seminar für Völkerrecht
ab 1940 Direktor, Seminar für Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht
1941-1943 Dekan
ab 1941 Geschäftsführender Direktor, Seminar für Verfassungs- und Verwaltungsrecht und Politik
ab 1941 Direktor, Seminar für Völkerrecht
Funktionen:
Rechtsrat, Univ. Rostock
Mitglied, Rechtsausschuss der Wiss. Gesellschaft für Luftfahrt

Werke (Auswahl):
Rechtspflege und Immunität des Abgeordneten nach dem geltenden Recht des Deutschen Reiches, der deutschen Länder und der Freien Stadt Danzig. Rostock 1927.
Zur Vereinheitlichung der Reichsverfassung. Marburg 1928.
Die Polizeipflicht in politisch bewegten Zeiten. Eine juristische Studie. Königsberg 1933.
Neutralität im gegenwärtigen Krieg. Berlin 1941.

Quellen:
Personalakte Wilhelm Troitzsch, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 406-408.
weitere Literatur:
Miehe, Gudrun: Zur Rolle der Universität Rostock in der Zeit des Faschismus 1935-1945. Diss. Rostock 1968.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
15.10.2012, eeckhardt  /  11.06.2014, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Wilhelm Troitzsch" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003433
(abgerufen am 21.11.2017)