Schlampp, Hans

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Schlampp, Hans

Prof.
1929-1935 Privatdozent für Zahnheilkunde
1935-1940 außerplanmäßiger ao. Professor für Zahnheilkunde
1940-1945 apl. Professor für Zahnheilkunde

Fakultät:
1929-1945 Medizinische Fakultät
Institut:
Univ.-Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
Lehr- und Forschungsgebiete:
Prothetik, Orthodontie, Kieferbruchbehandlung, chirurgische Prothese
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Johannes
Lebensdaten:
geboren am 22.02.1900 in Ingolstadt
gestorben am 21.07.1962 in Würzburg
Konfession:
römisch-katholisch
Familie:
Vater August Schlampp (1867-1927),  Rechtsrat
Mutter Pauline Schlampp (1874-?), geb. Paulin

Kurzbiographie:
1918 Abitur, München
1918-1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, zuletzt Fähnrich
1919-1923 Studium der Zahnheilkunde, Univ. München, Würzburg und Erlangen
1923-1924 Volontärassistent, ab 1924 Vollassistent, ab 1925 Hilfsassistent, Zahnärztliche Klinik, Univ. Erlangen
1926-1945 Assistenzarzt, ab 1929 Privatdozent, ab 1933 Oberarzt, ab 1935 Professor, Univ. Rostock
ab 1939 Wehrmacht
1940-1941 Studium der Medizin, Univ. Rostock
1946-1949 Leiter, Versehrtenlazarett für Kiefer- und Gesichtsverletzte, Goslar
ab 1949 ao. Professor für Zahnheilkunde, ab 1956 mit akademischen Rechten und Pflichten eines o. Professors ausgestattet, ab 1959 o. Professor für Zahnheilkunde, Univ. Würzburg
akademische Abschlüsse:
Promotion 1923 Dr. med. dent., Univ. Erlangen
Titel der Arbeit: Theoretische Studien über die Grundlagen der Proteinkörpertherapie.
Habilitation 1929 (Zahnheilkunde), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Zur Funktion der Prothese des zahnlosen Kiefersystems.
Promotion 1942 Dr. med., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Die Kieferbrüche und ihre Behandlung mit der Profilschiene. Ein System der modell- und lötungsfreien Stahlschienen-Versorgung.

akademische Selbstverwaltung:
Leiter der Prothetisch-Orthopädischen Abteilung
Funktionen:
ab 1933 Mitglied der SA
ab 1933 Mitglied der SS
ab 1949 Vorstand, Prothetisch-Orthopädische und Konservierende Abteilung, Univ. Würzburg
ab 1959 Direktor, Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Univ. Würzburg

Quellen:
Personalakte Hans Schlampp, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 355-356.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 1149, 338. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
16.10.2012, nhapp  /  04.11.2016, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Hans Schlampp" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003436
(abgerufen am 23.11.2017)