Ulmer, Eugen

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Ulmer, Eugen

Prof. Dr. iur. Dr. h. c.
1929-1930 o. Professor für Deutsches Recht, Arbeitsrecht, Bürgerliches Recht, Deutsche Rechtsgeschichte, Deutsches und Mecklenburgisches Privatrecht, Handelsrecht, Seerecht, Wechselrecht

Fakultät:
1929-1930 Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (1924-1948)
Fachgebiet:
86 Recht

weitere Vornamen:
Eugen Richard Karl
Lebensdaten:
geboren am 26.06.1903 in Stuttgart
gestorben am 26.04.1988 in Heidelberg
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Richard Ulmer,  Verlagsbuchhändler
Mutter Lilly Ulmer, geb. Hedinger

Kurzbiographie:
1921-1925 Studium der Rechtswissenschaften, Univ. Tübingen, Berlin
1925-1926 Referendar
1926-1928 Assistent, Juristische Fakultät, Univ. Berlin
1928-1929 Assistent, Privatdozent, Univ. Tübingen
1929-1930 Professor, Univ. Rostock
1930-1955 o. Professor für Ausländisches Recht, Univ. Heidelberg
1942-1945 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg
1955-1970 o. Professor für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht, Univ. München
1970 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Promotion 1926 Dr. iur., Univ. Tübingen
Titel der Arbeit: Akkreditiv und Anweisung.
Habilitation 1928 (Deutsches Recht, Bürgerliches Recht, Handelsrecht), Univ. Tübingen
Titel der Arbeit: Warenzeichen und unlauterer Wettbewerb in ihrer Fortbildung durch die Rechtsprechung.

Funktionen:
1930-1955 Mitdirektor, Institut für Ausländisches Recht, Univ. Heidelberg
1955-1970 Direktor, Institut für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht, Univ. München
1959-1960 Rektor, Univ. München
1966-1973 Direktor, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht, München
Vorstandsmitglied, Deutsche Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht
Vertreter der deutschen Delegation bei internationalen Urheberrechtskonferenzen, 1952 Welturheberrechtsabkommen, 1961 Rom-Abkommen über den Schutz der ausübenden Künstler, der Hersteller von Tonträgern und der Sendeunternehmungen, 1967 Stockholmer Konferenz für geistiges Eigentum
Ehrungen:
1961 Griechischer Phoenixorden
1965 Dr. iur. h. c., Univ. Stockholm
1966 Bayerischer Verdienstsorden
1968 Großes Bundesverdienstkreuz
1973 Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland

Werke (Auswahl):
Das Recht der Wertpapiere. Stuttgart, Berlin 1938.
Urheber- und Verlagsrecht. Berlin 1951. 3. Aufl. 1980.
Das Recht der Verwertungsgesellschaften. Vergleichende Darstellung der gesetzlichen Bestimmungen. Weinheim 1955.
Die Immaterialgüterrechte im internationalen Privatrecht. Rechtsvergleichende Untersuchung mit Vorschlägen für die Vereinheitlichung in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Köln 1975.
Gutachten zum Urhebervertragsrecht, insbesondere zum Recht der Sendeverträge. Bonn 1977.

Quellen:
Personalakte Eugen Ulmer, UAR
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 1328, 21; III 937, 227-238. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
22.10.2012, eeckhardt  /  15.11.2012, eeckhardt
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Eugen Ulmer" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003438
(abgerufen am 12.12.2017)