Schwarz, Egbert

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Schwarz, Egbert

Prof. Dr. med. Dr. med. h. c.
1921-1926 Privatdozent für Chirurgie
1926-1934 außerplanmäßiger ao. Professor für Chirurgie

Fakultät:
1921-1934 Medizinische Fakultät
Institut:
Chirurgische Univ.-Klinik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Osteomyelitis der Wirbelsäule, Actinomycose der Speicheldrüsen, Sehnenregeneration, Regeneration quergestreifter Muskelfasern, Magenulcus-Chirurgie, geographische Verbreitung der Echinokokkenkrankheit
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Egbert Wolfgang
Lebensdaten:
geboren am 22.06.1890 in Riga (Livland)
gestorben am 23.12.1966 in Erfurt
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Dr. med. Eduard Schwarz,  Arzt
Mutter Anna Schwarz, geb. von Engelhardt
Ehefrau Hedwig Schwarz, geb. Müller (1896-?)
Schwiegervater Prof. Dr. med. Wilhelm Müller,  o. Professor für Chirurgie an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
1910 Abitur, Birkenruh (Livland)
1910-1916 Studium der Medizin, Univ. Leipzig, Freiburg, Rostock
1916-1917 Assistent, Pathologisches Institut, Univ. Rostock
1917-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, zuletzt Unterarzt
1917-1934 Assistenzarzt, dann Erster Assistenzarzt, ab 1921 Privatdozent, ab 1926 Professor, ab 1929 Erster Oberarzt, Univ. Rostock
1934-1960 Chefarzt, Chirurgische Klinik, Städtisches Krankenhaus Erfurt
1954-1960 Professor mit Lehrstuhl für Chirurgie, Medizinische Akademie Erfurt
1960 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Promotion 1916 Dr. med., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Über Geschwulstbildungen an den Geschlechtsdrüsen und Nebennieren bei Scheinzwittern.
Habilitation 1921 (Chirurgie), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Über die anatomischen Vorgänge bei der Sehnenregeneration und dem plastischen Ersatz von Sehnendefekten durch Sehne, Fascie und Bindegewebe.

akademische Selbstverwaltung:
ab 1929 stellv. Klinikdirektor
Funktionen:
ab 1933 Mitglied der SS
1939-1945, 1950-1956 Ärztlicher Direktor, Städtisches Krankenhaus Erfurt
ab 1954 Direktor, Chirurgische Klinik und Poliklinik, Medizinische Akademie Erfurt
1954-1959 Rektor, Medizinische Akademie Erfurt
Präsidiumsmitglied, Klasse Medizin, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
Auswärtiger Sekretär, Klasse Medizin, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
ab 1955 korrespondierendes Mitglied, Deutsche Akademie der Wissenschaften, Berlin
Sächsische Akademie der Wissenschaften, Leipzig
Ehrungen:
1964 Dr. med. h. c., Medizinische Akademie Erfurt
Vaterländischer Verdienstorden in Silber
Verdienter Arzt des Volkes

Werke (Auswahl):
Gemeinsam mit Hosemann, Georg (u. a.): Die Echinokokkenkrankheit. Stuttgart 1928.
Chirurgie und Technik. Leipzig; Jena 1954.
Die Knochenbrüche und Verrenkungen und ihre Behandlung. Ein Lehrbuch für Studierende und Ärzte. Jena 1958.

Quellen:
Personalakte Egbert Schwarz, UAR
Hartkopf, Werner: Die Berliner Akademie der Wissenschaften. Ihre Mitglieder und Preisträger 1700-1990. Berlin 1992, S. 331.
Familienarchiv Schwarz, Dresden
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 381-382.
weitere Literatur:
Abe, Horst Rudolf: Egbert Schwarz zum Gedenken, in: Beiträge zur Geschichte der Universität Erfurt (1392−1816). Erfurt 1967, S. 5-12.
Deutsches Biographisches Archiv II 1202, 313-314; III 838, 249-250. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
16.11.2012, nhapp  /  30.08.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Egbert Schwarz" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003461
(abgerufen am 22.11.2017)