Wöhlbier, Werner

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Wöhlbier, Werner

Prof.
1930-1934 Privatdozent für Agrikulturchemie
1934-1936 außerplanmäßiger ao. Professor für Agrikulturchemie

Fakultät:
1930-1936 Philosophische Fakultät
Lehr- und Forschungsgebiete:
Tierernährung, Konservierung der Futtermittel
Fachgebiet:
35 Chemie
48 Land- und Forstwirtschaft

weitere Vornamen:
Werner Fritz Joachim
Lebensdaten:
geboren am 13.10.1899 in Seggerde (Kr. Gardelegen, Altmark)
gestorben am 26.04.1984 in Stuttgart
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Christian Wöhlbier,  Schulrektor
Mutter Minna Wöhlbier, geb. Meise

Kurzbiographie:
bis 1917 Gymnasium, Eisleben; 1919 Anerkennung des Abiturs
1917-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, zuletzt Unteroffizier
1919-1921 landwirtschaftliche Lehre, Hornburg (bei Wolfenbüttel)
1921-1924 Studium der Landwirtschaftswissenschaften, Agrikulturchemie und Zoologie, Univ. Halle
1924-1925 Leiter eines landwirtschaftlichen Versuchsringbetriebs in Greifenberg (Pommern)
1926 Volontärassistent, Univ. Halle
1926-1928 Studium der Chemie, Univ. Breslau
1928-1936 Assistent, 1931 Abteilungsvorsteher der wiss. Abteilung, 1934 Direktor, Landwirtschaftliche Versuchsanstalt Rostock-Barnstorf
1930-1936 Privatdozent, 1934 Professor, Univ. Rostock
1931 Lehrstuhlvertretung, Univ. Halle
1936-1965 o. Professor für Chemie und Tierernährung, Landwirtschaftliche HS Stuttgart-Hohenheim
1965 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Promotion 1925 Dr. sc. nat., Univ. Halle
Titel der Arbeit: Die Abhängigkeit der Stickstoffumsetzungen, insbesondere der Nitrifikation, von dem Säuregrad in einigen typischen Bodenarten.
Promotion 1929 Dr. phil., Univ. Breslau
Titel der Arbeit: Stoffwechselversuche zum Eiweißansatz bei saugenden Ferkeln.
Habilitation 1930 (Agrikulturchemie), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Die Bestimmung der Verdaulichkeit des Rohproteins mittels Tierversuch und auf künstlichem Wege.

Funktionen:
1938-1945 Mitherausgeber "Zeitschrift für Tierernährung und Futtermittelkunde"
ab 1949 Hg. der Zeitschrift "Landwirtschaftliche Forschungen"
ab 1958 Hg. der "Zeitschrift für Tierphysiologie, Tierernährung und Futtermittelkunde"
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin.
Ehrungen:
1957 Max-Eyth-Medaille der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in Silber, 1965 in Gold
1964 Dr. h. c., Univ. Leipzig
1966 Dr. h. c., TH München

Werke (Auswahl):
Einführung in die Fütterungslehre der landwirtschaftlichen Nutztiere. Stuttgart 1949.
Gemeinsam mit Eggers, Gertrud: Die Technik des Tierversuches. Radebeul, Berlin 1953.
Die Futtermittel. Ein Taschenbuch für Beratung, Unterricht und Praxis. Frankfurt am Main 1963, 2. Aufl. 1966.

Quellen:
Personalakte Werner Wöhlbier, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 443-444.
weitere Literatur:
Eintrag im Catalogus Professorum Halensis (Link öffnen externer Link)
Deutsches Biographisches Archiv II 1421, 180. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
28.05.2013, mglasow  /  04.11.2015, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Werner Wöhlbier" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003526
(abgerufen am 13.12.2017)