Timmermann, Günter

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Timmermann, Günter

Prof. Dr. rer. nat. habil.
1943-1944 Dozent für Ornithologie
1944-1945 Dozent für Zoologie

Fakultät:
1943-1945 Philosophische Fakultät
Fachgebiet:
42 Biologie

weitere Vornamen:
Adolf Friedrich
Lebensdaten:
geboren am 14.02.1908 in Hamburg
gestorben am 04.05.1979
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater Albert Timmermann (1876-?),  Lehrer
Mutter Anna Timmermann (1879-?), geb. Prang

Kurzbiographie:
1927 Abitur, Hamburg
1927-1931 Studium der Zoologie, Botanik, Geologie und Geographie, Univ. Hamburg
1931-1932 Assistent, Fischereibiologische Abteilung, Zoologisches Staatsinstitut Hamburg
1932 wiss. Tätigkeiten im Auftrag der Deutschen Wiss. Kommission in der Biologischen Anstalt Helgoland
1932-1933 Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Studienreise nach Island
1933-1934 hauptamtliche Tätigkeiten in der NSDAP, 1933 Referent für Nordeuropa in der Auslandsabteilung, später Auslands-Organisation, der NSDAP-Reichsleitung
1934-1939 Übertritt in das Auswärtige Amt, Deutscher Konsul in Island; parallel biologische Forschungen
1940-1942 E-Meteorologe in der Deutschen Seewarte Hamburg
1943-1945 Dozent, Univ. Rostock
1949-1952 fischereibiologischer Forschungsauftrag an der Univ. Reykjavik
1961-1973 wiss. Angestellter, 1962 Kustos, 1966 Hauptkustos, ab 1970 wiss. Rat und Professor, Zoologisches Staatsinstitut und Zoologisches Museum Hamburg
ab 1962 Lehraufträge, Univ. Hamburg
akademische Abschlüsse:
Promotion 1931 Dr. rer. nat., Univ. Hamburg
Titel der Arbeit: Biogeographische Untersuchungen über die Lebensgemeinschaft des treibenden Golfkrautes.
Habilitation 1943 Dr. rer. nat. habil., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Die Vögel Islands.

Funktionen:
1934-1939 Ortsgruppenleiter der NSDAP in Reykjavik (Island)

Werke (Auswahl):
Die Federlingsfauna der Sturmvögel und die Phylogenese des procellariiformen Vogelstammes. Hamburg 1965.
Der Vogelzug. Braunschweig 1967.

Quellen:
Personalakte Günter Timmermann, UAR
Weidner, Herbert: Günter Timmermann zum Gedächtnis. In: Mitteilungen aus dem Hamburgischen Zoologischen Museum und Institut 80 (1983), S. 7-16. [inkl. Schriftenverzeichnis ] (Link öffnen externer Link)
weitere Literatur:
Eichler, W. D.: Nachruf auf Günter Timmermann (zugleich eine wissenschaftsgeschichtliche Studie zum Disput um die Fahrenholzsche Regel). In: Angewandte Parasitologie 22 (1980), S. 53-56.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
11.06.2013, mglasow  /  08.11.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Günter Timmermann" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003528
(abgerufen am 23.11.2017)