Lauprecht, Edwin

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Lauprecht, Edwin

Prof. Dr. phil. Dr. h. c.
1941-1945 apl. Professor für Tierzucht

Fakultät:
1941-1944 Philosophische Fakultät
1944-1945 Landwirtschaftliche Fakultät
Lehr- und Forschungsgebiete:
Züchtungsforschung, Vererbungslehre, Fütterungslehre, Haustiergenetik, Milchwirtschaft
Fachgebiet:
48 Land- und Forstwirtschaft

weitere Vornamen:
Karl Heinrich
Lebensdaten:
geboren am 07.09.1897 in Bremen
gestorben am 07.07.1987 in Göttingen
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Adolf Lauprecht (1861-1940),  Apothekenbesitzer, anschließend Landwirt
Mutter Amalie Charlotte Lauprecht (1874-1936), geb. Meyer

Kurzbiographie:
1914-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
1918-1919 Tätigkeit im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb
1919 Angehöriger eines Freikorps
1919-1920 Studium der Landwirtschaftswissenschaften, Univ. Göttingen
1920-1922 praktische landwirtschaftliche Tätigkeiten in Beuren (Anhalt) und Jever
1922 Abitur, Jever
1922-1923 Studium der Landwirtschaftswissenschaften, Univ. Göttingen
1925-1936 Assistent, später Oberassistent am Institut für Tierzucht und Molkereiwesen, ab 1930 Privatdozent, Univ. Göttingen
1936-1939 ab 1936 apl. ao. Professor, ab 1939 apl. Professor, Univ. Göttingen
1939-1941 Wehrmacht, zuletzt Hauptmann der Reserve
ab 1941 Abteilungsleiter, Kaiser-Wilhelm-Institut für Tierzuchtforschung, Rostock-Dummerstorf
1941-1945 Professor, Univ. Rostock
1946-1948 kommissarischer Direktor, Kaiser-Wilhelm-Institut für Tierzuchtforschung (ab 1948 von der Max-Planck-Gesellschaft übernommen), Mariensee/Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen)
akademische Abschlüsse:
Studium 1923 Dipl.-Landwirt, Univ. Göttingen
Promotion 1927 Dr. phil., Univ. Göttingen
Titel der Arbeit: Über die Scheckung des schwarzbunten Niederungsrindes und ihre Vererbung.
Habilitation 1930 (Landwirtschaftliche Tierzucht), Univ. Göttingen
Titel der Arbeit: Der Einfluß des Alters der Eltern auf die Fruchtbarkeit, die Zuchtleistung und das Geschlechtsverhältnis der Nachkommen beim Trakehner Pferde.

Funktionen:
ab 1925 Mitarbeiter, ab 1937 Mitglied im Beirat, Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde
ab 1926 Mitbegründer und Schriftleiter der Monatsschrift "Züchtungskunde"
ab 1933 Mitglied der SS, hier Rasse- und Siedlungs-Schulungsleiter, ab 1936 Sachbearbeiter für "Volkstum und Heimat"
Mitglied der Schriftleitung "Jahrbuch für wissenschaftliche und praktische Tierzucht einschließlich der Züchtungsbiologie"
Ehrungen:
1972 Dr. h. c., Univ. Wien
1975 Hermann-von-Nathusius-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde

Werke (Auswahl):
Die Fütterung der Milchkühe. Göttingen 1929, 3. Aufl. Berlin 1936.

Quellen:
Personalakte Edwin Lauprecht, UAR
Angaben durch Wolfgang Flocken, Verwandter
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 251-252.
weitere Literatur:
Probleme der Tierzuchtforschung. Aus dem Max-Planck-Institut für Tierzucht und Tierernährung, Mariensee/Trenthorst. Arbeiten zum 65. Geburtstag von Professor Dr. Edwin Lauprecht. Mariensee 1962.
Deutsches Biographisches Archiv II 792, 65. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
16.07.2013, mglasow  /  08.11.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Edwin Lauprecht" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003540
(abgerufen am 21.11.2017)