Aurifaber, Johannes (Vratislaviensis)

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Aurifaber, Johannes (Vratislaviensis)

 
1550-1554 Gelehrter der Theologie (herzoglich)

Fakultät:
1550-1554 Theologische Fakultät
Fachgebiet:
90 Gelehrte
11 Theologie, Religionswissenschaft

Namensvarianten:
Goldschmid
Lebensdaten:
geboren am 30.01.1517 in Breslau
gestorben am 19.10.1568 in Breslau
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Valentin Goldschmidt
Mutter Ursela Goldschmidt, geb. Kirstein
Bruder Andreas Aurifaber (1514-1559),  Leibarzt von Herzog Albrecht von Preußen (Link öffnen Link)
Ehefrau Sarah Aurifaber, geb. Hess
Sohn Samuel Aurifaber (ca. 1550-1624),  Statthalter von Kurland (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
Schulbesuch an der St. Elisabeth Schule
1534-1538 Studium, Univ. Wittenberg
1540- 1546 Privatdozent, Univ. Wittenberg
1546-1550 Professor der Niederen Mathematik, Univ. Wittenberg
1550-1554 Professor der Theologie (herzoglich), Univ. Rostock
1554-1567 Professor der Theologie, Univ. Königsberg
1567-1568 Pastor zu St. Elisabeth und Superintendent, Breslau
1568 im Amt verstorben
akademische Abschlüsse:
Promotion 1538 Mag. art., Univ. Wittenberg
Promotion 1550 Dr. theol., Univ. Wittenberg
Titel der Arbeit: De Ecclesia Et Propria Ecclesiae Doctrina.

Funktionen:
1550-1554 Pastor an der Nikolaikirche, Rostock
1554-1568 Präsident des samländischen Bistums
1568 Pastor zu St. Elisabeth und Superintendent, Breslau
weitere Informationen:
War an der Redaktion der Mecklenburgischen Kirchenordnung beteiligt.
Spielte eine Hauptrolle bei der Kirchenvisitation 1552 in Mecklenburg.

Werke (Auswahl):
Chronica des Ehrnwirdigen Herrn D. Martin Luther. Übersetzt von Johannes Aurifaber. Wittenberg 1550.
Kirchenordnung: Wie es mit Christlicher Lere, Reichung der Sacrament, Ordination der Diener des Evangelii, ordenlichen Ceremonien, in den Kirchen, Visitation, Consistorio und Schulen, im Hertzogthumb zu Meckelnburg etc. gehalten wird. Wittenberg 1552.
Eine Predigt von der Geburt unseres Herrn Jesu Christi. Rostock 1552.
Vermanung an die Pfarherrn und Kirchendiener des Hertzogthumbs Preussen Von Wegen der itzt vorstehenden Sterbens leufft. Königsberg 1564.

Quellen:
LHAS
Wittenberger Matrikel. 1. Band (1502-1552), S. 122. (Link öffnen externer Link)
weitere Literatur:
Etwas von gelehrten Rostockschen Sachen, 1737, S. 646; 1738, S. 147; 1739, S. 254, S. 485; 1740, S. 18, S. 143, S. 250, S. 278.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
20.11.2018, jkowitz  /  22.11.2018, jkowitz
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Johannes Aurifaber" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00003712
(abgerufen am 27.06.2019)