Trendelenburg, Adolf Friedrich

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Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Adolf Friedrich Trendelenburg" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
https://purl.uni-rostock.de/cpr/00000214
(abgerufen am 19.04.2024)

Trendelenburg, Adolf Friedrich

Prof.
 
1762-1767 Professor der Rechte (2. Professur) an der Univ. Bützow
1767-1774 Professor der Rechte (1. Professur) an der Univ. Bützow
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Fakultät:
1762-1774 Universität Bützow, Juristische Fakultät
Lehr- und Forschungsgebiete:
Partikularrecht, Naturrecht, Rechtsgeschichte
Fachgebiet:
86 Recht


Lebensdaten:
geboren am 25.05.1737 in Neustrelitz
gestorben am 18.08.1803 in Kiel
Familie:
Vater: Theodor Trendelenburg (1696-1765), Prediger
Mutter: Magdalena Elisabeth Trendelenburg, geb. Oertling (1705-1796)
Bruder: Karl Ludwig Friedrich Trendelenburg (1724-1792), Arzt, Lübeck

Kurzbiographie:
1755 Abitur, Lübeck
bis 1760 Studium, Univ. Göttingen
1761-1762 ao. Professor, Univ. Helmstedt
1762-1774 o. Professor der Rechte, Univ. Bützow
1774 Oberappellationstribunal, Wismar
1783 o. Professor der Rechte, Univ. Kiel
akademische Abschlüsse:
Promotion 1760 Dr. iur., Univ. Göttingen
Titel der Arbeit: Quaestiones ex vario jure controversae.
Promotion 1761 Mag. art., Univ. Helmstedt

Funktionen:
1765-1766 Rektor, Univ. Bützow
1765-1766 Dekan, Univ. Bützow
1768 Hofpfalzgraf
1768 Dekan, Univ. Bützow
1769-1770 Rektor, Univ. Bützow
1770 Dekan, Univ. Bützow
1772 Rektor, Univ. Bützow
1771-1772 Dekan, Univ. Bützow
1772-1773 Dekan, Univ. Bützow
1773-1774 Dekan, Univ. Bützow
1774 Assessor am Oberappellationstribunal, Wismar

Werke (Auswahl):
Abdruck einer alten Urkunde vom Jahr 1280, welche das Stift zu Bützow betrift, nebst einigen wenigen dazu gehörigen Anmerkungen. 1765.
Ueber einige Vorrechte der Schleswigholsteinschen Ritterschaft. 1777.

Quellen:
Personalakte Adolf Friedrich Trendelenburg, UAR
weitere Literatur:
Adolph Friedrich Trendelenburg. In: Index scholarum in academia Christiana Albertina, Nr. 31, Kiel 1861, S. 25-33.
Internet-Ressourcen:
Einordnung:
Epoche 1760-1789 (Bützow)

eingestellt / geändert:
23.09.2009, klabahn / 17.11.2022, administrator

bibliography

Dokument:

Am 25. Mai 1737 in Neustrelitz geboren, besuchte Trendelenburg das Gymnasium in Lübeck und studierte danach in Göttingen, wo er 1760 zum Dr. jur. promoviert wurde. Ein Jahr später folgte seine zweite Promotion, nämlich zum Dr. phil. Im selben Jahr wurde er als außerordentlicher Professor nach Helmstedt berufen. Von dort ging er 1762 nach Bützow und erlangte 1768 die Würde eines Hofpfalzgrafen, die ihm u.a. das Recht verlieh, Notare zu ernennen und uneheliche Kinder zu legitimieren. Er wechselte, nach nur kurzem Zwischenspiel in Wismar, wo er im Jahr 1774 Assessor am schwedischen Obertribunal war, an die Universität Kiel, wo er 1783 Ordinarius in der Juristenfakultät wurde. In Kiel ist er am 18. August 1803 gestorben. Trendelenburg galt bei seinen Zeitgenossen als ein gründlicher und geschickter Jurist, der in angenehmem Stil zu schreiben verstand. In seinen Schriften nimmt das Partikularrecht, sei es Mecklenburgs oder Schleswig-Holsteins, einen bedeutenden Platz ein. Daneben scheinen Interessen an Grundfragen eines Naturrechts sowie an rechtshistorischen Fragen durch.

Hans-Peter Glöckner

aus: Hartwig, Angela; Schmidt, Tilmann (Hg.): Die Rektoren der Universität Rostock 1419-2000. Rostock 2000 (BGUR 23), S. 125.


Dokumente/Anhang

Anhang:
Dokument (Hartwig, Angela; Schmidt, Tilmann (Hg.): Die Rektoren der Univ. Rostock 1419-2000. Rostock 2000 (BGUR 23), S. 125)
trendelenburg_adolffriedrich_bgur23.html
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Falkenberg, Paul: Die Professoren der Universität Rostock von 1600 bis 1900. Manuskript um 1900, S. 267 (UAR).
falkenberg_albumprof__p0267.jpg
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Bild (Unterschrift)
trendelenburg_adolf-friedrich_sig.jpg
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