Schulze, Werner

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Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Werner Schulze" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
https://purl.uni-rostock.de/cpr/00002371
(abgerufen am 28.05.2024)

Schulze, Werner

Prof. Dr. rer. nat.
 
1951 Dozent für Physikalische Chemie
1951-1952 Professor mit Lehrauftrag für Physikalische Chemie
1952-1953 Professor mit vollem Lehrauftrag für Physikalische Chemie
(Vorgänger, Nachfolger)
schulze_werner2_pic.jpg

(Langeintrag)

catalogue entry

Fakultät:
1951 Philosophische Fakultät
1951-1953 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Institut:
Institut für Physikalische Chemie
Lehr- und Forschungsgebiete:
Analytische Chemie, Aktivierungsanalyse, Flüssigkeiten und Flüssigkeitsmischungen
Fachgebiet:
35 Chemie


 weitere Vornamen:
Kurt Fritz
Lebensdaten:
geboren am 21.01.1911 in Barth
gestorben am 05.09.1985 in Berlin (West)
 Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater: Friedrich Schulze (1876-?), Lehrer und Kantor
Mutter: Irene Schulze (1887-?), geb. Wallmann

Kurzbiographie:
1929 Abitur, Stettin
1930-1936 Studium der Physik, Chemie und Mathematik, Univ. Halle, München, Göttingen
1936-1940 Promotionsstudium, Univ. Greifswald
1940-1944 Wehrdienst bei der Marineartillerie, zuletzt Oberleutnant
1944-1945 Assistent am Institut für Theoretische Physik, Univ. Greifswald
1945-1953 Assistent und Lehrbeauftragter, ab 1951 Dozent und Professor für Physikalische Chemie, Univ. Rostock
1953 "Republikflucht" [siehe Anhang]
1953-1957 kurze Tätigkeit am Institut für Physikalische Chemie der Univ. Frankfurt am Main, anschließend bis 1957 am Institut für Physikalische Chemie der Univ. Erlangen
1969-1976 o. Professor für Analytische Chemie, Freie Univ. Berlin
akademische Abschlüsse:
Studium 1936 Staatsexamen für das höhere Lehramt, Univ. Göttingen
Studium 1938 Dipl.-Chemiker, Univ. Greifswald
Promotion 1940 Dr. rer. nat., Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: Über die Bestimmung der Verdampfungswärme an Lösungen.
Habilitation 1950 (Physikalische Chemie), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Volumen- und Entropieeffekte an binären Flüssigkeitsgemischen.

akademische Selbstverwaltung:
1946-1951 stellv. Institutsdirektor
1951-1953 Institutsdirektor
Funktionen:
1957-1961 Abteilungsleiter am Institut für Kernforschung, Freie Univ. Berlin
Direktor des Instituts für Anorganische Chemie, Freie Univ. Berlin

Werke (Auswahl):
Allgemeine und physikalische Chemie. 2 Teile. Berlin 1942, 6. Aufl. 1968.
Neutronenaktivierung als analytisches Hilfsmittel. Stuttgart 1962.
Radiochemie. Berlin 1971.
Chemie. Darmstadt 1973.

Quellen:
Personalakte Werner Schulze, UAR
Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender, 10-12. Aufl.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv: II 1197, 101. (WBIS) (Link öffnen externer Link)
Internet-Ressourcen:
Einordnung:
Epoche 1945-1990

eingestellt / geändert:
27.08.2009, mglasow / 17.11.2022, administrator

Dokumente/Anhang

Anhang:
Werner Schulze (Foto, um 1952, Personalakte, UAR)
schulze_werner2_pic.jpg
(54.8 KB) MD5 (als Portrait anzeigen)
Abschiedsbrief (1953, Personalakte, UAR)
schulze_werner2_abschiedsbrief.pdf
(264 KB) MD5 (keine Anzeige)