IHS Professoren

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Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde - Wustrow (IHS),
ab 1989 Hochschule für Seefahrt Warnemünde - Wustrow (HfS)

Professoren und Hochschuldozenten der IHS / HfS von 1969-1991

 

Professoren

Sieghard Brandstäter (Fertigungsprozessgestaltung)

Manfred Beyer (Schiffbautechnologie)

Hans Buttler (Technische Mechanik)

Heinz Ebert (Verkehrsmedizin)

Rudolf Friedl (Wärmetechnik und Strömungsmechanik)

Gerhard Gierke (Politische Ökonomie)

Bernhard Gleß (Schiffselektronik)

Jörgen Haalck (Wirtschafts- und Seerecht)

Joachim Hahne (Maritime Sicherheit)

Siegfried Heß (Experimentalphysik)

Ulf-Dietger Hünicke (Werkstofftechnik)

Olof Klohr (Dialektischer und Historischer Materialismus)

Rainer Kohlschmidt (Informationstechnik)

Günther König (Konstruktionstechnik und Fertigungsorganisation)

Jürgen Lüsch (Maritimer Transport)

Jürgen Majohr (Technische Navigation)

Heyo Mennenga (Informationstechnik)

Eckard Moeck (Schiffsmaschinenanlagen)

Neschan Neschanjan (Fügetechnik)

Otto Neumeister (Kolbenmaschinen)

Max Oesau (Seehandelsrecht)

Martin Polzin (Geschichte der Arbeiterbewegung)

Harry Poppe (Mathematik)

Maria Rothbarth (Geschichte der Arbeiterbewegung)

Ulrich Scharnow (Schiffsführung)

Hermann Schneider (Marxistisch-Leninistische Organisationswissenschaft/ ab 1975 Technologie des Fischfangs)

Klaus Schwitalla (Technologie des Schiffsmaschinenbetriebes)

Otto Seifert (Wissenschaftlicher Kommunismus)

Herbert Strickert (Meßtechnik und Automatisierungstechnik)

Werner Theeß (Sozialistische Außenwirtschaft)

Lothar Uhlig (Navigation)

Reinhard Vilbrandt (Physik)

Harald Wagner (Fischverarbeitungstechnologie)

Fritz Weber (Seetransporttechnologie)


Hochschuldozenten

Peter Hartmann (Wissenschaftlicher Sozialismus)

Otto Kahle (Schiffskonstruktion)

Gerhard Peine (Historischer und Dialektischer Materialismus)

Ulrich Rabe (Fügetechnik, Schweißnaht- und Werkstoffprüfung)

Reiner Rockmann (Grundlagen der Nachrichtentechnik)

Ernst Sauer (Elektrotechnik)

Harry Scharnowski (Technische Mechanik)

Gerhard Schirdewahn (Grundlagenausbildung)

Rainer Schmidt (Werkstofftechnik)

Britta Strehl (Politische Ökonomie)

Dieter Vierus (Elektrotechnik, Schiffselektronik)

Lutz Voelkel (Technische Informatik)

Joachim Weber (Technische Apparate)

Karl Weber (Mathematik)

Erläuterung:

Nebenstehend aufgelistet sind Professoren und Hochschuldozenten der Ingenieurhochschule Warnemünde-Wustrow. Die Angaben wurden aus dem unerschlossenen, im Universitätsarchiv Rostock lagernden Bestand der IHS recherchiert. Diese vorläufige Liste kann nicht als vollständig angesehen werden und befindet sich weiterhin in Bearbeitung. Für Hinweise und Informationen bezüglich der IHS und ihrer Professoren und Hochschuldozenten nutzen Sie bitte unsere Emailadresse:

unigeschichte@uni-rostock.de

Detailansicht, Rostocker Hafen, o. J.

Detailansicht des Rostocker Hafens (links Neptun-Typ 451 "MS Radeberg", daneben Spezialschiff "BAWA-1"), ohne Jahresangabe, Quelle: UAR

 

Die Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde-Wustrow 1969-1990

Die Geschichte der Seefahrtausbildung in Wustrow beginnt mit der Gründung der "Großherzöglichen Mecklenburgischen Navigationsschule" im Jahr 1846. 1916 in die "Seefahrtschule Wustrow" umbenannt, hat sie bis 1933 Bestand, bevor sie den Namen "Reichsseefahrtschule Wustrow" bekommt. Ihre Schließung erfolgt im Jahr 1945. Wiedereröffnet wird die Einrichtung 1949 als "Seefahrtschule Wustrow." Im Jahr 1969 wird sie mit der "Ingenieurschule für Schiffstechnik Warnemünde" zusammengelegt. Die Warnemünder Schiffs-technik war 1948 unter dem Namen "Fachtechnische Lehranstalt für Schiffbau" gegründet worden und der Vereinigung Volkseigener Werften (VVW) unterstellt. 1949 zog die Einrichtung nach Franzburg um und hieß bis 1951 "Betriebsfachschule der Vereinigung Volkseigener Werften". 1951 erfolgten ein weiterer Umzug sowie die Umbenennung der Institution. Sie nannte sich nun "Ingenieurschule für Schiffbautechnik" und hatte ihren Sitz in Rostock-Warnemünde.

Unter dem Namen "Ingenieurhochschule für Seefahrt" (IHS) wurden 1969 die "Seefahrtschule Wustrow" und die "Ingenieurschule für Schiffbautechnik" vereint.

Die schrittweise Ausgestaltung erfolgte ab 1972 mit dem Erhalt des Diplomrechts. Es folgten der Erhalt des Promotionsrechts 1980 und des Habilitationsrechts 1989. Die IHS war in die Sektionen Schiffsführung, Schiffbautechnologie, Schiffsbetriebstechnik und Grundlagenausbildung unter-teilt. Im Jahr 1986 gründete man noch die Sektion Seewirtschaft.

Das Studium an der IHS gliederte sich in drei Grundstudienrichtungen: Verkehrs- und Ingenieurwesen, Maschineningenieurwesen und Elektro-ingenieurwesen. Darauf basierend bot die Ingenieurhochschule Spezialisierungsrichtungen wie Handels-Schifffahrt, Hochseefischerei, Schiffbautechnologie, Schiffselektronik etc. an.

Direktoren der IHS waren Hermann Schneider von 1969-1972, Eckhard Moeck von 1972-1989 und 1990 Jürgen Lüsch.

Im Jahr 1989 wurde sie in "Hochschule für Seefahrt" umbenannt. Die Universität Rostock übernahm 1992 die Ausbildung als Rechtsnachfolger der Ingenieurhochschule.

 

Eemeli Eckhardt (2012)

Literatur und Weblinks zu IHS

Bösche, Klaus; Hochhaus, Karl-Heinz et al: Dampfer, Diesel und Turbinen. Die Welt der Schiffsingenieure. Hamburg 2005.

Czerwenka, Rudi: Wo Kapitäne geboren wurden. Zur Geschichte der Seefahrtschule Wustrow. Kückenshagen 2003.

Hessel, Manfred; Scharnow, Ulrich: 150 Jahre Nautische Ausbildung in Wustrow und Warnemünde 1846-1996. Hamburg 1996.

Hochschule Wismar: 150 Jahre Ausbildung von Schiffsoffizieren in Mecklenburg-Vorpommern: Festschrift anlässlich der Jubiläumsveranstaltungen des Fachbereiches Seefahrt in Warnemünde der Hochschule Wismar. Wismar 1996.

Moeck, Eckard: Historische Dokumente der Entstehung der Navigationsschule zu Wustrow auf dem Fischland. Warnemünde/Wustrow 1989.

Rothbarth, Maria: Erbe, Tradition, Verpflichtung. Hochschule für Seefahrt Warnemünde-Wustrow. Warnemünde 1989.

Chronik der Ausbildung von Schiffsoffizieren auf der Internetseite der Hochschule Wismar

Wikipedia-Artikel über die IHS

Blick auf den Rostocker Hafen, o. J.

Blick auf den Rostocker Hafen, ohne Jahresangabe, Quelle: UAR