| evangelisch |
| Vater: | Franz Albert Aepinus (1673-1750), Professor der Theologie, Univ. Rostock
) |
| Mutter: | Agnesa Aepinus, geb. Dörcksen |
| Bruder: | Franz Ulrich Theodosius Aepinus (1724-1802), Physiker, Astronom, Professor an der Berliner Akademie der Wissenschaften, später an der Petersburger Akademie |
| 1732-1739 | Studium, Univ. Rostock, ab 1738 Univ. Jena |
| 1740 | Privatdozent für Philosophie und schöne Künste, Univ. Rostock |
| 1746-1760 | herzoglicher Professor der Eloquenz, Univ. Rostock |
| 1760-1763 | Professor der Logik und Metaphysik, Univ. Bützow |
| 1763-1784 | residierender Hofrat, Rostock, formeller Professor in Bützow ohne Lehrtätigkeit |
| Promotion | 1739 | Mag. art., Univ. Rostock Titel der Arbeit: Philosophica Sui Ipsius Abnegatio, Quam. |
| 1750-1751 | Dekan |
| 1750-1751 | Prorektor |
| 1753-1754 | Dekan |
| 1757-1758 | Dekan |
| 1757-1758 | Rektor |
| 1760-1761 | Dekan |
| 1761 | Dekan, Univ. Bützow |
| 1763-1764 | Rektor, Univ. Bützow |
| 1763-1784 | Hofrat |
| 1763 | Mitglied der Kommission zur Untersuchung der Streitigkeiten zwischen dem Herzog und der Stadt |
| ab 1775 | Geheimer Kammerrat |
| Herausgeber der Zeitschrift Gelehrte Nachrichten auf das Jahr 1752-1763 |
| 1743 | Königlich Deutschen Gesellschaft in Greifswald |
| 1762 | Churfürstlich-Mayntzische Akademie der Wissenschaften zu Erfurt |
| Consentiente Amplissimo Philosophorum Ordine, De Vulgarium Opinionum Usu Poetico. Rostock 1744. |
| Gedächtnis-Rede auf die vor vierhundert Jahren geschehene Erhebung des Durchlauchtigsten Mecklenburgischen Regier-Hauses zur Reichs-Herzoglichen Hoheit. Rostock 1748. |
| Dem beglückten Hervorgang der Charlotte Sophie ward folgendes Singgedicht gewidmet und aufgeführt von dem musikalischen Collegio. Rostock 1756. |
| Nachricht von mecklenburgischen goldenen Münzen. Schwerin 1763. |
| Richtige und bestätigte Nachricht von des wayland Proselyten, Ferdinand Ambrosius Fidlers, Lebensgeschichte und Schicksalen in Mecklenburg: Zur Belehrung des Publici über das sogenannte Fidlerische Vermächtniß an seine Freunde und Feinde, und desselben Vorbericht, ans Licht gestellet. Rostock 1783. |
Koppe, Johann Christian: Jetztlebendes gelehrtes Mecklenburg. 1. Stück, Rostock, Leipzig 1783, S. 1-9.
) |
| Krey, Joh. Bernh.: Andenken an hiesige Gelehrte 1. Stück (1814): S. 15 ; Anhang (1816): S. 25 |
| Krey, Joh. Bernh.: Beiträge zur mecklenburgischen Kirchen- und Gelehrtengeschichte Erster Band (1818): S. 24, S. 48 |
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GND: 120591847
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Aepinus wurde am 10. Mai 1718 in Rostock geboren. Die gräzisierte Form des ursprünglichen Familiennamens Hoch/Hoeck geht auf die Renaissance zurück, in der sein Vorfahr Johann Hoeck (gest. 1553), als Theologe wichtig für die Reformation in Hamburg, die Änderung vornahm. Als Sohn des Theologen Franz Albert Aepinus (gest. 1750) nahm er bereits mit zwölf Jahren das Studium in Rostock auf. Eine Bildungsreise führte ihn 1738 nach Mitteldeutschland, wo er sich im Sommersemester in Jena einschrieb. Dem Wunsch des Vaters folgend, kehrte er nach Rostock zurück, wo er 1739 den Magister-grad erwarb und seit 1740 über Philosophie und schöne Künste las. 1746 folgte die Bestallung zum Professor der Beredsamkeit. Aepinus hatte zahlreiche Nebenämter an der Universität inne und erwarb sich als deren Bibliothekar große Verdienste. Der Konflikt der Stadt Rostock mit dem Herzog, der 1760 die aus landesherrlichen Kassen besoldeten Professoren zur Gründung der kurzlebigen Friedrichs-Universität nach Bützow abzog, bedeutete die Spaltung der Hochschule, für Aepinus die Versetzung nach Bützow. Dort konzipierte er die Statuten und führte Berufungsverhandlungen für neue Professuren, ohne sich allerdings intensiver zu engagieren. Bei Einrichtung einer herzoglichen Kommission in Rostock, die die Streitigkeiten zwischen Stadt und Landesherren untersuchen sollte, nutzte Aepinus 1763 die Gelegenheit zur Rückkehr nach Rostock und ließ sich zum dort residierenden Hofrat ernennen. Formell Professor in Bützow, las er jedoch, den Rostocker Amtspflichten den Vorzug gebend, nicht mehr. Von seinen Schriften behielt bleibenden Wert die 1754 gedruckte Urkundensammlung zu den Gerechtsamen der Universität. Daneben gab Aepinus als Zeitschrift die "Gelehrten Nachrichten auf das Jahr 1752-1763" in Rostock, später in Bützow heraus. Zu seiner Zeit galt er als der beste Kenner der Münzkunde Mecklenburgs. Aepinus starb, seit 1775 Geheimer Kammerrat, am 25. April 1784 in Rostock. Niklot Klüßendorf aus: Hartwig, Angela; Schmidt, Tilmann (Hg.): Die Rektoren der Universität Rostock 1419-2000. Rostock 2000 (BGUR 23), S. 118. |
| Angelius Johann Daniel Aepinus (Ölgemälde, Porträtsammlung, UAR) | |
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| Falkenberg, Paul: Die Professoren der Universität Rostock von 1600 bis 1900. Manuskript um 1900, S. 197 (UAR). | |
| falkenberg_albumprof__p0197.jpg (504 KB) MD5 (keine Anzeige) |
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| Biographie (Hartwig, Angela; Schmidt, Tilmann (Hg.): Die Rektoren der Univ. Rostock 1419-2000. Rostock 2000 (BGUR 23), S. 118) | |
| aepinus_angelius_bgur23.html (2.36 KB) MD5 (als Biogr. Artikel anzeigen) |
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| Bild (Unterschrift) | |
| aepinus_angelius-johann-daniel_sig.jpg (34.3 KB) MD5 (als Unterschrift anzeigen) |
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