| bis 1818 | Studium der Medizin, Univ. Göttingen |
| 1818-1821 | Arzt, Lüneburg |
| 1821-1852 | ao. Professor der Medizin und Prosektor, ab 1831 o. Professor der Medizin/Anatomie, Univ. Rostock |
| 1852 | im Amt verstorben |
| Promotion | 1818 | Dr. med., Univ. Göttingen Titel der Arbeit: De memorabili quodam maxillae inferioris fungo scrofuloso. |
| Nahm als erster deutscher Chirurg die Milzexstirpation und als zweiter die Ovarektomie vor. |
| Letzter chirurgischer Anatom, bevor die Fachgebiete getrennt wurden. |
| Commentation de ovarii hypertrophia et historia, exstipationis ovarii hydropici et hypertrophici prospero cum successu factae. Rostock 1835. |
| Beschreibung einer mit vollkommen glücklichen Erfolge gekrönte totalen Exstirpation des rechten, stark verwachsenen hydropischen Eierstocks. Rostock 1850. |
Deutsches Biographisches Archiv I 991,165; II 1035,189 (WBIS)
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| Schumacher, Gert-Horst; Wischhusen, Heinzgünther: Anatomie Rostochiensis. Die Geschichte der Anatomie an der 550 Jahre alten Universität Rostock, Berlin 1970, S. 92-103. |
| Thiel, Ursula: Quittenbaum, Carl Friedrich. In: Biographie und wissenschaftliches Werk der Ordinarien am Anatomischen Institut zu Rostock von 1789 bis 1921. Rostock 1966, S. 14-16. |
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GND: 143594060
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Geboren am 10. November 1793 in Oker bei Goslar, arbeitete Quittenbaum nach Medizinstudium und Promotion in Göttingen, wo sein Lehrer der Anatom und Chirurg Conrad Johann Martin Langenbeck (gest. 1851) war, zunächst als praktischer Arzt in Lüneburg, bis er 1821 als Professor für Anatomie und Chirurgie an die Universität Rostock berufen wurde. Im Jahr 1831 wurde er zum Ordinarius der "Arznei- und Wundarzneigelahrtheit" ernannt. Quittenbaum begann mit dem Anlegen einer anatomischen Präparatesammlung, die er 1833 der Universität schenkte und dafür zum Medizinalrat ernannt wurde; eine Reihe dieser Präparate befindet sich noch heute in der Sammlung des Anatomischen Instituts. Quittenbaums ausgezeichnete chirurgische Leistungen, die er in der Zeit vor Einführung von Anästhesie und Asepsis erbrachte, sind durch Veröffentlichungen belegt: Er hat als zweiter deutscher Chirurg 1834 und 1842 die Ovarektomie und als erster 1826 die Milzexstirpation gewagt. In Rostock war er der letzte "chirurgische Anatom", denn nach seinem Tod wurden die beiden Fachgebiete getrennt. Ein schwerer Unfall im Jahr 1835 und andere Krankheitszustände und Schwierigkeiten mit den Studenten sowie mangelnde Kontakt- und Anpassungsfähigkeit führten gegen Ende seines Leben zu ernsten Differenzen mit den Kollegen Strempel und Stannius, schließlich zum völligen Zerwürfnis mit der Fakultät. Quittenbaum starb in Rostock am 14. April 1852. Werner Teichmann aus: Hartwig, Angela; Schmidt, Tilmann (Hg.): Die Rektoren der Universität Rostock 1419-2000. Rostock 2000 (BGUR 23), S. 141. |
| Carl Friedrich Quittenbaum (Foto, ohne Jahr, UAR) | |
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| Falkenberg, Paul: Die Professoren der Universität Rostock von 1600 bis 1900. Manuskript um 1900, S. 342 (UAR). | |
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| Biographie (Hartwig, Angela; Schmidt, Tilmann (Hg.): Die Rektoren der Univ. Rostock 1419-2000. Rostock 2000 (BGUR 23), S. 141) | |
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| Bild (Unterschrift) | |
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