Sander, Fritz

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Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Fritz Sander" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
https://purl.uni-rostock.de/cpr/00001816
(abgerufen am 21.05.2024)

Sander, Fritz

Prof. Dr. med. habil. Dr.-Ing.
 
1940-1946 Dozent für Hygiene
1948-1950 Dozent für Hygiene
1950-1959 Professor mit Lehrauftrag für Hygiene
(Vorgänger, Nachfolger)
sander_fritz_pic.jpg

(Langeintrag)

catalogue entry

Fakultät:
1940-1946 Medizinische Fakultät
1948-1959 Medizinische Fakultät
Institut:
Hygienisches Institut (bis 1951)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Bakteriologie, Epidemiologie; Gewerbe-, Luft-, Wasser- und Abwasserhygiene; Blutgruppenforschung
Fachgebiet:
44 Medizin


 weitere Vornamen:
Albert
Lebensdaten:
geboren am 28.08.1898 in Königsberg (Ostpreußen)
gestorben am 02.07.1959 in Rostock
 Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater: Bruno Sander (1868-1933), Ingenieur
Mutter: Laura Sander (1875-?), geb. Liebers
Ehefrau: Meta Sander, Professorin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)
Schwiegersohn: Tim Müller, Professor für Kinderchirurgie an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
1916 Abitur, Braunschweig
1917-1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg in einem Infanterieregiment, ab 1917 englische Kriegsgefangenschaft, zuletzt: Gefreiter
1919-1923 Studium der Chemie und Nahrungsmittelchemie, TH Braunschweig
1919-1923 Zeitfreiwilliger, aktive Teilnahme an Aktionen in Braunschweig, Oberschlesien und der Pfalz [siehe Anhänge]
1923-1926 Chemiker, Badische Anilin- und Sodafabrik (BASF) Ludwigshafen; parallel ab 1924 Forschungslaborant in den Leunawerken Merseburg
1927-1932 Studium der Biologie und Humanmedizin, Univ. Göttingen, Kiel, Bonn, Wien und Köln
1928 Approbation zum staatlich geprüften Nahrungsmittelchemiker
1932-1933 wiss. Assistent, Hygiene-Institut, Univ. Greifswald
1934-1935 Tropeninstitut Hamburg, Studienreisen nach Südafrika
1935-1948 Oberassistent, 1940 Dozent für Hygiene; aufgrund SA- und NSDAP-Zugehörigkeit 1946 entlassen, 1946-1947 weiterhin Abhaltung von Vorlesungen und seuchenhygienischen Kursen, Univ. Rostock
1935-1938 Abteilungsleiter und Medizinalrat am Medizinaluntersuchungsamt Rostock
1939-1945 Wehrmacht, beratender Hygieniker, zuletzt in Stettin als Oberstabsarzt
1946-1959 hauptamtlicher Direktor, ab 1948 Oberregierungs- und Medizinalrat, Zentralstelle für Hygiene (ab 1953 Bezirks-Hygiene-Institut), Rostock
1948-1959 1948 Dozent, 1950 Professor mit Lehrauftrag für Hygiene, Univ. Rostock
akademische Abschlüsse:
Studium 1922 Dipl.-Ing., TH Braunschweig
Promotion 1922 Dr.-Ing., TH Braunschweig
Titel der Arbeit: Über den Einfluss von Saponinen, Kolloiden und Aciditäten auf die Gärfähigkeit von Hefen.
Promotion 1932 Dr. med., Univ. Köln
Titel der Arbeit: Über den Einfluß von Kohlenstoffverbindungen, insbesondere der aromatischen Reihe, auf Mäuse bei cutaner Applikation.
Habilitation 1939 Dr. med. habil., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Die atypischen Bakterienformen unter besonderer Berücksichtigung des Problems bakterieller Generationswechselvorgänge.

akademische Selbstverwaltung:
1946-1949 kommissarischer Institutsdirektor
Funktionen:
1945-1946 Seuchenkommissar in Südvorpommern, Bekämpfung der Fleckfieber-, Typhus- und Ruhrepidemie
Parteimitgliedschaften:
1937-1945 NSDAP


Quellen:
Personalakte Fritz Sander, UAR
weitere Literatur:
Jürgen Uerckwitz: Die Geschichte des Hygiene-Institutes der Universität Rostock, Diss. Rostock 1969.
Deutsches Biographisches Archiv II 1120, 218-219. (WBIS) (Link öffnen externer Link)
Internet-Ressourcen:
Einordnung:
Epoche 1933-1945
Epoche 1945-1990

eingestellt / geändert:
17.07.2007, klabahn / 17.11.2022, administrator

Dokumente/Anhang

Anhang:
Fritz Sander (Foto, um 1955, UAR)
sander_fritz_pic.jpg
(55.6 KB) MD5 (als Portrait anzeigen)
Bild (Unterschrift)
sander_fritz_sig.jpg
(24.1 KB) MD5 (als Unterschrift anzeigen)
Lebenslauf (1940, Personalakte, UAR)
sander_fritz_cv.pdf
(353 KB) MD5 (keine Anzeige)
Schriftenverzeichnis (um 1950, Personalakte, UAR)
sander_fritz_bib.pdf
(1008 KB) MD5 (keine Anzeige)
Politische Stellungnahme (1946, Personalakte, UAR)
sander_fritz_stellungnahme.pdf
(864 KB) MD5 (keine Anzeige)