Weiland, Wilhelm

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Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Wilhelm Weiland" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
https://purl.uni-rostock.de/cpr/00002827
(abgerufen am 18.06.2026)

Weiland, Wilhelm

Prof.
 
1948-1951 o. Professor für Strafrecht

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Fakultät:
1948-1950 Juristische Fakultät
Institut:
Kriminalistisches Seminar
Lehr- und Forschungsgebiete:
Praxis des Rechtswesens, Ausbildung des juristischen Nachwuchses
Fachgebiet:
86 Recht


Lebensdaten:
geboren am 19.09.1883 in Gutschdorf (Schlesien)
gestorben am 19.08.1959 in Dresden
 Konfession:
konfessionslos
Familie:
Vater: Wilhelm Weiland (?-1921), Zuckerfabrikdirektor
Mutter: Elisabeth Weiland, geb. Fuchs

Kurzbiographie:
1903 Abitur, Bautzen
1903-1904 Einjährig-Freiwilliger, Bautzen, zuletzt Unteroffizier der Reserve
1903-1907 Studium der Rechte, Univ. Leipzig, Berlin
1907 Erste Juristische Prüfung, Leipzig
1907-1912 Referendar sowie kaufmännisches Volontariat, Oschersleben
1912 Zweite Juristische Prüfung, sächsische Justizprüfungskommission, Dresden
1912-1913 Gerichtsassessor, Amtsgericht Dresden und Amtsgericht Bischofswerda
1914-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, zuletzt Hauptmann der Reserve
1914-1924 Staatsanwalt, ab 1922 Oberstaatsanwalt sowie Behördenvorstand, Bautzen
1924-1933 Direktor des Amtsgerichtes, Dresden
1933 Entlassung aus dem Staatsdienste wegen "politischer Unzuverlässigkeit"
1933-1945 Generalvertreter, Nürnberger Lebensversicherung AG, Nürnberg
ab 1945 Amt des Vorstandes des Amtsgerichtes, Freital (Sachsen), Beauftragter für die Neugestaltung der Justiz, Sachsen
1945-1948 Präsident des Oberlandesgerichtes, Dresden
1946 Leiter des ersten Ausbildungslehrganges für Richter und Staatsanwälte, Lehrer für Strafrecht und Strafprozess, Bad Schandau (Sachsen)
1948-1951 Professor, Univ. Rostock
1951 Emeritierung

akademische Selbstverwaltung:
1949-1950 Dekan
1949-1951 Institutsdirektor
Funktionen:
ab 1921 Mitglied, dann 2. Vorsitzender des Republikanischen Richterbundes
1922-1924 sozialdemokratischer Stadtverordneter, Bautzen
ab 1945 Stadtrechtsbeirat, Freital
Parteimitgliedschaften:
ab 1920 SPD (mehrfach Parteidelegierter, Beamtenführer)
ab 1945 SPD, ab 1946 SED


Quellen:
Personalakte Wilhelm Weiland, UAR
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 1378, 327 (WBIS). (Link öffnen externer Link)
Internet-Ressourcen:
Einordnung:
Epoche 1945-1990

eingestellt / geändert:
26.10.2010, nhapp / 17.11.2022, administrator

Dokumente/Anhang

Anhang:
Bild (Unterschrift)
weiland_wilhelm_sig.jpg
(20.0 KB) MD5 (als Unterschrift anzeigen)
Lebenslauf (1948, Personalakte, UAR)
weiland_wilhelm_cv.pdf
(515 KB) MD5 (keine Anzeige)