Krebs, Walter

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Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Walter Krebs" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
https://purl.uni-rostock.de/cpr/00003186
(abgerufen am 07.07.2026)

Krebs, Walter

Prof. Dr. phil. Dipl.-Ing.
 
1955-1961 Professor mit Lehrauftrag für elektrische Anlagen auf Schiffen
krebs_walter_pic.jpg

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Fakultät:
1951-1963 Schiffbautechnische Fakultät
Institut:
Institut für elektrische Anlagen auf Schiffen
Lehr- und Forschungsgebiete:
Energiewirtschaft, Schiffselektrotechnik
Fachgebiet:
53 Elektrotechnik


 weitere Vornamen:
Christian Victor
Lebensdaten:
geboren am 12.08.1890 in Berlin
gestorben am 23.11.1977 in Rostock
Familie:
Vater: August Krebs (1856-1946), Verlagsbuchhändler
Mutter: Ide Krebs (1854-1935), geb. Blüthgen

Kurzbiographie:
1909 Abitur, Berlin
1909-1919 Studium der Starkstromtechnik, TH Berlin, von 1914-1918 durch Teilnahme am Ersten Weltkrieg unterbrochen
1919-1931 Verkäufer und Bauleiter für elektrische Industrieanlagen, ab 1920 Gruppenleiter des technischen Büros, ab 1924 Oberingenieur und Leiter des Ingenieurbüros, Siemens-Schuckert-Werke in Dresden, Berlin, Frankfurt (Oder)
1931-1934 selbständig als Besitzer eines Installations- und Rundfunkgeschäftes, Ballenstedt (Harz)
1934-1938 Betriebsingenieur, ab 1937 Leiter des Werksanlagenbetriebes, ab 1938 Tätigkeit in Hauptverwaltung der Werksanlagen, Junker-Flugzeug- und Motorenwerke, Dessau (Sachsen-Anhalt)
1938-1940 Betriebsingenieur, Verein für Gußstahlfabrikation, Bochum
1940-1945 Betriebschef des Energiebetriebes, ab 1943 Handlungsbevollmächtigter, Spandauer Stahlindustrie GmbH, Berlin
1945 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg, anschließend sowjetische Kriegsgefangenschaft, Fürstenwalde (Spree)
1945-1949 Holzbildhauer, Beleuchtungskörperfabrik, Ballenstedt
1950-1955 Gruppenleiter für Großschiffbau, VEB Schiffselektrik, Rostock
1955 Gruppenleiter für Großschiffbau, VEB Warnowwerft, Warnemünde
1955-1961 Professor, Univ. Rostock
1961 Emeritierung, weitere Lehrtätigkeit an Univ. Rostock
bis 1964 Verfassen einer altgeschichtlichen Dissertation
akademische Abschlüsse:
Studium 1919 Dipl.-Ing., TH Berlin
Promotion 1964 Dr. phil., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Elefanten in den Heeren der Antike.

akademische Selbstverwaltung:
1955-1961 kommissarischer Institutsdirektor
Parteimitgliedschaften:
1937-1945 NSDAP

Werke (Auswahl):
Schiffbau. Schiffselektrik. Berlin 1952.
Elektrotechnik auf Schiffen. Leipzig 1954.
Elektrische Schiffsanlagen. Entwurf und Ausführung. Berlin 1963, 3. Aufl. 1968.

Quellen:
Personalakte Walter Krebs, UAR
weitere Literatur:
Prof. phil. Walter Krebs 80 Jahre lehrte an der Schiffbautechnischen Fakultät der Universität Rostock. In: Unser Mecklenburg. Heimatblatt für Mecklenburger und Vorpommern. Hamburg. Heft 352 (1970), S. 12.
Internet-Ressourcen:
Einordnung:
Epoche 1945-1990

eingestellt / geändert:
27.06.2011, eeckhardt / 17.11.2022, administrator

Dokumente/Anhang

Anhang:
Walter Krebs (Foto, 1955, UAR)
krebs_walter_pic.jpg
(47.9 KB) MD5 (als Portrait anzeigen)
Bild (Unterschrift)
krebs_walter_sig.jpg
(22.1 KB) MD5 (als Unterschrift anzeigen)
Lebenslauf (1955, Personalakte, UAR)
krebs_walter_cv.pdf
(329 KB) MD5 (keine Anzeige)
Schriftenverzeichnis (bis 1955, Personalakte, UAR)
krebs_walter_bib.pdf
(225 KB) MD5 (keine Anzeige)