Gottschalk, Walter

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Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Walter Gottschalk" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
https://purl.uni-rostock.de/cpr/00003481
(abgerufen am 25.05.2026)

Gottschalk, Walter

Prof. Dr. phil.
 
1937-1945 ao. Professor für Romanische Philologie
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Fakultät:
1937-1945 Philosophische Fakultät
Institut:
Romanisches Seminar
Fachgebiet:
17 Sprach- und Literaturwissenschaft


 weitere Vornamen:
Walter Karl Gustav
Lebensdaten:
geboren am 27.10.1894 in Stift Berg/Herford (Westfalen)
gestorben am 29.08.1969 in Leverkusen
 Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater: Lehrer

Kurzbiographie:
1914 Abitur, Siegen (Westfalen)
1914-1921 Studium der Neueren Philologie, Univ. Lausanne, Leipzig, Gießen, mit Unterbrechung durch Ersten Weltkrieg
1921 Erstes Staatsexamen für Französisch, Englisch, Deutsch
1921-1922 Assistent, Romanisches Seminar, Univ. Gießen
1922-1937 Lektor für französische Sprache, Univ. Gießen
1927-1937 Privatdozent, ab 1933 außerplanmäßiger ao. Professor, Univ. Gießen
1937-1945 Professor, Univ. Rostock
1945 wegen NS-Belastung aus Univ.-Dienst entlassen
1946-1968 Inhaber der Gottschalk’schen Verlagsbuchhandlung, Leverkusen
akademische Abschlüsse:
Promotion 1920 Dr. phil., Univ. Gießen
Titel der Arbeit: Das lateinische Verbum "audire" in den Mundarten des Französischen.
Habilitation 1927 Univ. Gießen
Titel der Arbeit: Die humoristische Gestalt in der französischen Literatur.

akademische Selbstverwaltung:
1937-1945 Seminardirektor
Funktionen:
ab 1933 sporadische Tätigkeit für das NS-Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Berlin und für die Landesstelle Hessen-Nassau des NS-Reichspropagandaministeriums, Frankfurt am Main [siehe Anhänge]
1935-1945 Herausgeber des Literaturblattes für germanische und romanische Philologie
Ehrungen:
1920 Diez-Preis der Univ. Gießen
Parteimitgliedschaften:
1937-1945 NSDAP

Werke (Auswahl):
Französische Synonymik. Für Studierende und Lehrer. Heidelberg 1925.
Die sprichwörtlichen Redensarten in der französischen Literatur. Heidelberg 1930.
Französische Schülersprache. Heidelberg 1931.
Die bildhaften Sprichwörter der Romanen. 3. Bde. 1935-1938.
Langenscheidts Großwörterbuch Französisch. Teil II. Deutsch-Französisch. Berlin 1968.

Quellen:
Personalakte Walter Gottschalk, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 166.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 467, 451. (WBIS) (Link öffnen externer Link)
Miehe, Gudrun: Zur Rolle der Universität Rostock in der Zeit des Faschismus 1935-1945. Diss. Rostock 1968.
Internet-Ressourcen:
Einordnung:
Epoche 1933-1945

eingestellt / geändert:
10.12.2012, eeckhardt / 17.11.2022, administrator

Dokumente/Anhang

Anhang:
Bild (Unterschrift)
gottschalk_walter_sig.jpg
(27.1 KB) MD5 (als Unterschrift anzeigen)
Beurteilung durch den Leier der Gießener NS-Dozentenschaft (1936, Personalakte, UAR)
gottschalk_walter_beurteilung.pdf
(217 KB) MD5 (keine Anzeige)
Politische Stellungnahme (1945, Personalakte, UAR)
gottschalk_walter_stellungnahme.pdf
(533 KB) MD5 (keine Anzeige)
Alltagsschilderungen (1946, Personalakte, UAR)
gottschalk_walter_alltagsschilderungen.pdf
(297 KB) MD5 (keine Anzeige)